„Das doppelte Karottchen” 2008 und 2009 @Gottenheim
- Bilder von der Premiere und einer Probe 2008.
Presse: 7.2.2008 Bad.Zeit., 27.3.2008 "Ticket"
- Das Freiburger Theater geht mit einem Mitmach-Stück aufs Land: Die Vorstellungen:
So. 26.04.09 11:00 Uhr, Fr. 01.05.09 11:00 Uhr, So. 03.05.09 11:00 Uhr, Sa. 09.05.09 15:00 Uhr, So. 10.05.09 11:00 Uhr, So. 17.05.09 11:00 Uhr, So. 24.05.09 11:00 Uhr.
- Karten bei: Rathaus Gottenheim, Hauptstr. 25 und Bäckerei Bayer, Schulstr. 24 in 79288 Gottenheim sowie Theaterkasse, Bertoldstraße 46, 79098 Freiburg
Gottenheim wird zur Theaterbühne
- Ein besonderes Projekt plant das Freiburger Theater ausgerechnet in Gottenheim und am Kaiserstuhl. Auf dem Land, in der Landschaft und unter Beteiligung der Menschen
aus dem Dorf und der Region wird am 20. April
Das doppelte Karottchen
Premiere feiern, ein Gemüsethriller rund um das Thema Gentechnik, gesunde Lebensmittel und
den Schönheitswahn.
Karotten, Tomaten, Zucchini, Spargel, Gurken, Kartoffeln und viele mehr: Das Gemüse der Region wird zum Protagonisten einer unterhaltsamen Fabel. Das
Zwillingspaar der doppelten Karottchen lebt in einer großen Gemüsefamilie. Im Schönheitswahn wird die Gemüsefamilie von Agenten (bestrahlte Holland- Tomaten)
des geheimen Drahtziehers Dr. Bayer unterwandert, der mit seinen perfekten, aber unfruchtbaren Zuchtpflanzen den Markt erobern will. Um in unterirdischen
Labors für Zuchtversuche missbraucht zu werden, entführen die Agenten eines der Karottchen. Ein wilder Kampf entbrennt, bei dem der Mensch nur Zaungast ist.
- Regisseur Uli Jäckle und Produktionsleiter Armin Holzer informierten sich kürzlich vor Ort über mögliche Spielorte in Gottenheim. Auf einem Rundgang zeigte Bürgermeister
Volker Kieber den Theaterleuten das Rathaus, die BürgerScheune, die Rathausgasse und Weingüter. Wo genau
Das doppelte Karottchen
spielt ist noch nicht ganz sicher. Sicher
ist nur der Ausgangsort: Das Stück startet am Bahnhof. Gemeinsam mit den Zuschauern ziehen die Schauspieler dann zu den weiteren Spielorten weiter, schließlich werden alle
gemeinsam Busse besteigen und in den Kaiserstuhl fahren, wo das Theaterstück zum Finale ansetzt.
Landschaftstheater
Landschaftstheater
nennt Regisseur Uli Jäckle das Projekt, das zwar für das Freiburger Theater, nicht aber für ihn selbst ein Novum
ist. Seit über zehn Jahren inszeniert der gebürtige Schwarzwälder in Niedersachsen große Landschaftstheaterprojekte, die längst eine bundesweite Resonanz gefunden haben. Auch am
Freiburger Theater wurde man auf ihn aufmerksam. Das besondere an seinem Konzept ist nicht nur der Spielort - die Landschaft,
das Dorf, die Natur. Besonders sind auch die Mitspieler. Denn neben professionellen Schauspielern sind Menschen aus
der Region, speziell aus Gottenheim und den angrenzenden Gemeinden, zum Mitmachen eingeladen. Ab 1. März wird geprobt: Am Gottenheimer Bahnhof, wo Das doppelte Karottchen
beginnt, im Kaiserstuhl auf dem Haselschacher Buck
oder in der Gemeindehalle - überall wo das Stück später aufgeführt wird.
Eingebaut in die Handlung des Stückes, das derzeit von Autor Carsten Schneider und Uli Jäckle geschrieben wird, sind die Eigenheiten
der Region, besondere Figuren wie die Gottenheimer Narrenfigur Krutstorze oder die Naturschönheiten am Tuniberg
und am Kaiserstuhl. Ein Erlebnis für die ganze Familie, ein Generationentheater, eine ganz besondere Volkswanderung soll es werden, betont Jäckle. Mit so wenig Technik wie möglich und so
viel Spontaneität wie nötig wird das moderne Volkstheater
unterwegs sein - zuerst zu den Menschen aufs Land kommen und dann mit den Menschen, den Zuschauern, auf Reisen gehen.
- Zehn Schauspieler aus dem Ensemble des Theater Freiburg spielen zusammen mit circa 100 freiwillig mitwirkenden Darstellern zwischen 8 und 88 Jahren aus Land und Stadt. Unter
professioneller Regie wird das eigens von einem Autor entwickelte Stück in einer 8-wöchigen Probenzeit einstudiert, um dann achtmal aufgeführt zu werden.
Für dieses, den normalen Wirkungsraum eines Stadttheaters weit überschreitende Projekt suchen die Produzenten noch Partner, die sich finanziell und ideell engagieren
wollen. Eine ausführliche Darstellung von Firmenaktivitäten im aufwendig gestalteten Programmbuch ist zum Beispiel möglich, auch die Platzierung von Logos.
- Weiterhin sind Banner an einzelnen Schauplätzen der Inszenierung beziehungsweise entlang der Spielstrecke möglich. Ebenfalls
denkbar sind humorvoll verpackte Hinweise auf Sponsoren im Stück, das sich zurzeit noch in der Entwicklung befindet. Nach
circa einer Stunde 45 Minuten wird es eine Spielpause von circa 30 Minuten geben, für die noch Catering-Partner gesucht werden.
Für die inszenierten Bustransfers zwischen Gottenheim und Haselschacher Buck werden Busse für circa 300 Personen benötigt.