Neubau des Kindergartens Gottenheim

Aktueller Stand des Terminplans und Hochrechnung der Kosten

Terminplanung und Neueste Hochrechnung


28. Sept. 2017: Vorentwurf Freianlagen

Vorentwurf 2017-06

In der Gemeinderatssitzung am 28. September stellten Barbara de Haen von Bagage und Ralf Wermuth vom Büro Wermuth die Pläne für das Außengelände des Kindergartens vor. Ralf Wermuth ergänzte die Vorstellung durch eine Kostenschätzung. Der Gemeinderat nahm die Pläne einstimmig an, so dass Bagage und das Büro Wermuth mit der Detailplanung fortfahren können. Wir haben versucht, die Fülle an Wünschen aus dem Kindergartenteam aufzunehmen und umzusetzen. Das ist uns, finde ich, gut gelungen, führte Landschaftsarchitektin Barbara De Haen von der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage e.V. in ihr Thema ein. Sie stellte in der Sitzung die Gestaltung der Außenbereiche für den geplanten neuen Kindergarten in der Gottenheimer Schulstraße vor. Vor der Planung der Außenflächen des Kindergartens habe Bagage sich intensiv mit dem Kindergartenteam ausgetauscht und abgestimmt. BM Christian Riesterer bestätigte: Die Zusammenarbeit mit den Planern der Freiflächen ist bestens.

Der Charakter der Wiese sollte erhalten bleiben, so de Haen in ihren Ausführungen. Angelehnt an die bestehende Topographie habe man Wünsche des Kindergartenteams wie zum Beispiel eine Wasserspiellandschaft, eine Sandelspielfläche, Rückzugsräume, etwa für Rollenspiele, und eine große Wiese als Freifläche in die Planung aufgenommen. Weitere Aspekte des vielseitig gestalteten Außengeländes seien naturnahe Bereiche, eine Langgraswiese sowie eine Freiluftbühne und eine Feuerecke. Besonders stolz ist die Landschaftsarchitektin auf die Kletterlandschaft mit Balancierpfad aus verschiedenen Elementen, etwa Rutsche und Drachenhaus, und auf die drei Spieltipis. In einer Ecke des Geländes soll auf Wunsch des Kindergartens ein kleiner Gemüsegarten angelegt werden, in dem die Kinder gärtnern können. Wie schon beim Tunibergspielplatz würden die Spielgeräte und die landschaftlichen Anlagen aus naturnahen Materialen, wie etwa Holz und Steinen, gefertigt, berichtete de Haen weiter. Auch künstlerische Elemente seien vorgesehen.

Der 1.850 qm große Außenspielbereich des Kindergartens werde etwa 254.445 € brutto kosten, informierte Ralf Wermuth, dessen Büro die Kostenschätzung für die Außenbereiche übernommen hat. Es plant auch den Vorplatz und die Stellplätze für den Kindergarten, sowie den für alle Gottenheimer frei zugänglichen Multifunktionsplatz, der den rege genutzten Bolzplatz ersetzen soll. Vorplatz und Stellplätze (1.200 qm) würden laut Planung 163.605 € brutto kosten, informierte Wermuth. Die Baukosten für den Multifunktionsplatz mit 300 qm Fläche, der in einer früheren Sitzung von Wermuth vorgestellt worden war, beliefen sich auf 71.953 €, so der Planer.

Bürgermeister Riesterer fand die vorgestellten Pläne eine runde Sache und zeigte sich auch mit der Kostenschätzung zufrieden. Er erläuterte, dass die ermittelten Kosten und die Kostenvorgaben sich danach richteten, was für die Gestaltung eines Außenbereichs in einem Kindergarten üblich ist. Dies wird nach einem Preis/qm-Index ermittelt. Genauso verhält es sich mit der restlichen Außengestaltung. Die Beurteilung der Gesamtkosten richten sich also nach Vergleichspreisen pro qm. In unserem Falle, so BM Riesterer, liegen wir insgesamt in einem guten und vertretbaren Durchschnitt von rund 130 €/qm. Im Vergleich dazu werden Außenbereichsgestaltungen im Geltungsbereich des Landessanierungsprogramms mit rund 150 €/m² durch das Land gefördert. Das, so Riesterer, war auch unsere Messlatte bei der Kostenvorgabe und damit der daraus resultierenden Förderung. Der Gemeinderat stimmte der vorgestellten Entwurfsplanung für die Außenbereiche des Kindergartens und der Kostenschätzung einstimmig zu. Am 1. April 2018, so der Bürgermeister, soll der erste Spatenstich für den neuen Kindergarten stattfinden. Er rechne mit einer Bauzeit von eineinhalb Jahren.

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Vorentwurf 2017-01 Vorentwurf 2017-02 Vorentwurf 2017-03 Vorentwurf 2017-04 Vorentwurf 2017-05
Bilder: Berta Heyl (Grünenwald + Heyl Architekten)


27. Juli 2017: Gemeinderat stimmt Entwurfsplanung und Kostenberechnung zu

Die aktualisierte Entwurfsplanung und die Kostenberechnung zum Kindergartenneubau wurde von Frau Heyl vom Planungsbüro Grünenwald + Heyl vorgestellt. Von dem für den Kindergartenneubau mit der Projektsteuerung beauftragten Büro Steybe wurde die Kostenberechnung anhand von Vergleichsprojekten mit dem Ergebnis auf ihre Plausibilität geprüft, dass sich anhand der daraus resultierenden Vervollständigungen der Kostenberechnung um z.B. die Kosten der Außenanlagen mit Ausnahme einer Müll- und Fahrradumhausung, des Vorplatzes, der Parkplätze, des Multifunktionsfelds usw. für den geplanten Neubau des Kindergartens Gesamtkosten in Höhe von 3.660.000 € brutto ergeben. Diese Plausibilitätskontrolle der Kostenberechnung wurde von Herrn Robin vom Projektsteuerungsbüro Steybe erläutert.

Auf dem Baugrundstück ist an der Ecke Bahnhofstraße/Schulstraße als Ersatz für den bisherigen Bolzplatz auch der Bau eines Multifunktionsplatzes, der der Öffentlichkeit dient, vorgesehen. Das Freiraum- und Landschaftsarchitekturbüro Wermuth wurde dazu mit den Ingenieurleistungen beauftragt und hat eine Planung mit zwei Planvarianten vorgelegt, die sich jeweils im Höhenniveau unterscheiden (Planvariante A = Ausführung auf Geländeniveau / Planvariante B = Orientierung des Höhenniveaus an der Bahnhofstraße). Die Planvariante A hat den Vorteil, dass bei der Einzäunung des Geländes zur Bahnhofstraße hin, die Zaunhöhe aufgrund der tieferen Lage des Platzes reduziert werden kann und sich der Platz besser in das Gelände integriert. Bei der Planvariante B würde sich das Spielfeld dagegen vom Außengelände des Spielplatzes abheben. Der Bodenbelag des Multifunktionsplatzes soll zur Ermöglichung einer multifunktionalen als wasserdurchlässiger Kunststoffboden ausgeführt werden.

Für den Multifunktionsplatz, Planvariante A wurde vom Freiraum- und Landschaftsarchitekturbüro Wermuth eine Kostenschätzung über 87.338 € brutto inklusive Planungskosten vorgelegt (siehe Anlage). Für den Multifunktionsplatz wurde vom Regierungspräsidium Freiburg ein Zuschuss in Höhe von 60% dieser Kosten aus dem Landessanierungsprogramm in Aussicht gestellt.

Vom Gemeinderat wurden daraufhin in der Gemeinderatssitzung folgende Beschlüsse gefasst:
Zum Kindergartenneubau: Der vom Architekturbüro Grünenwald + Heyl vorgelegten Planung zum Neubau des Kindergartens (Fassung 18.04.2017) auf dem Grundstück Flst.Nr. 2873 und der dazu erstellten Kostenberechnung (Datenstand 31.03.2017, Ausdruck 12.05.2017) wird zugestimmt und auf dieser Grundlage soll die Genehmigungsplanung, d.h. der Bauantrag erstellt und baldmöglichst beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald zur Genehmigung eingereicht werden.
Zum Multifunktionsplatz: Der auf dem Grundstück Flst.Nr. 2873 zum Bau vorgesehene Multifunktionsplatz soll unter Zugrundelegung der Planvariante A der vom Freiraum- und Landschaftsarchitekturbüro Ralf Wermuth dazu vorgelegten Planung (Stand 03.05.2017) weiter geplant und ausgeführt werden und der dazu erstellten Kostenschätzung (Fassung 12.05.2017) wird zugestimmt.


23. März 2017: Gemeinderatssitzung: Technische Entwurfsplanung wird angenommen

Der Gemeinderat stimmt der techn. Entwurfsplanung zu. Die Architektin Fr. Heyl führt nun die Kostenberechnung durch.

Präsentation: Entwurfsplanung von Grünenwald+Heyl.


17. Febr. 2017: Besichtigung von anderen Kindergärten

Unter anderem Besichtigung des gut gelungenen und schön gestalteten Kindergartens in Seefelden durch den GR.


7. Febr. 2017: Bauausschuss: Verbesserter Entwurf findet Unterstützung

Fr. Heyl hat die vielen guten Verbesserungswünsche der Kindergartenleitung ohne Kostensteigerung in eine verbesserte Entwurfsplanung eingearbeitet. Aufgrund von Kostenvorteilen und Schallschutz wird eine massive Bauweise mit Betondecken und Mauerwerk empfohlen, die Dacheindeckung soll als Falzblechdach ausgeführt werden und die Aussenfassade soll mit vertikal angebrachten, vorvergrauten Holzprofilen erfolgen. All dies wurde nach einigen Fragen und Diskussionen vom Bauauschuss am Ende gut geheißen und dem GR zur Beschlußfassung bei der nächsten Sitzung empfohlen.


22. Nov. 2016: Architektin Fr. Heyl stellt kostengünstigeren Entwurf vor

Nach Rücksprache mit der zuständigen Förderstelle des Landkreises musste der erste Vorentwurf auf die für eine staatliche Förderung maximal zulässigen Maße und Kosten reduziert werden. Dies gelang u.a. durch Reduktion des umlaufenden Laubengangs auf reine Fluchtwegtreppen, Verkleinerung des Innenbereichs und Optimierung des Eingangsbereichs.

Der neue Vorentwurf fand aufgrund der optimierten Planung die Zustimmung des Bauauschusses und der Kiga-Leiterin, so dass Fr. Heyl nun auf dieser Basis die Planung weiter vorantreibt. Die reinen Baukosten würden so von 2,5 Mio auf 2,0 Mio € reduziert. Ein Satteldach statt des Flachdachs wurde mit zusätzlich 180.000 € veranschlagt.

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Vorentwurf 2016-21 Vorentwurf 2016-22 Vorentwurf 2016-23 Vorentwurf 2016-24 Vorentwurf 2016-25
Bilder: Berta Heyl (Grünenwald + Heyl Architekten)


22. Sept. 2016: Gemeinderat beauftragt Entwurfsplanung

Der Kindergartenneubau hat absolute Priorität, betonte Bürgermeister Christian Riesterer, der zur Einführung in das Thema auf die Vorgeschichte zurückblickte. Das mit einem Bürgerbeteiligungsprozess gestartete ehrgeizige Projekt einer neuen sozialen Ortsmitte in der Schulstraße sei für die Gemeinde auch bei einer modularen Umsetzung nicht finanzierbar, so der Bürgermeister über das Ergebnis eines intensiven Prozesses im Gemeinderat. Dieser war mit einer in eine Bürgerversammlung integrierten Gemeinderatssitzung am 4. März 2016 zu Ende gegangen, bei der der Gemeinderat das Konzept zur sozialen Ortsmitte aufgegeben hatte. Ein modifiziertes Konzept aber wurde damals beschlossen. So soll der Kindergartenneubau auf dem Bolzplatz weiterverfolgt werden, ebenso die Entwicklung eines Modells für Wohnen im Alter auf dem Grundstück des derzeitigen Kindergartens und entlang der Bahnhofsachse soll eine Wohnbebauung mit Schwerpunkt Eigentums-/Mietwohnungen umgesetzt werden.

Berta Heyl vom Architekturbüro Grünenwald + Heyl stellte in der Sitzung verschiedene mögliche Planentwürfe für einen Kindergarten mit fünf Gruppen auf dem Bolzplatz vor: Der Vorentwurf

Man habe zunächst geschaut, was an Räumlichkeiten benötigt werde, so die Planerin. Aus dem für Kindergärten üblichen Standard und der Ganztagesbetreuung habe sie dann ein Raumprogramm für fünf Gruppen entwickelt. Neben langgestreckten Entwürfen, bei denen die Gruppenräume entlang eines Ganges aufgereiht wären, stellte die Architektin auch einen kompakten, zweigeschossigen Bau vor, der nicht nur der Planerin selbst, sondern auch dem Kindergartenteam am zweckmäßigsten erscheint. Die Gruppenräume sind bei diesem Entwurf um einen Lichthof in der Mitte des Gebäudes gruppiert. Der Eingang in den neuen Kindergarten soll vom Parkplatz des Vereinsheims aus erfolgen. Im Erdgeschoss kann sich die Planerin einen Bewegungsraum und den Essensbereich mit Küche sowie zwei Gruppenräume vorstellen. Im Obergeschoss soll neben weiteren drei Gruppenräumen auch der Personalraum sowie ein Schlafraum und weitere Funktionsräume untergebracht werden.

Dieser kompakte Bau verbrauche am wenigsten Fläche auf dem Bolzplatz, so Heyl. Darüber hinaus gebe es Erweiterungsmöglichkeiten an der Ostseite des Gebäudes, etwa für eine spätere Unterbringung der U-3-Betreuung oder eine zusätzliche Kindergartengruppe. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für diesen Entwurf aus. Besonders gut gefiel den Räten das offene Treppenhaus mit Lichthof, das bei Veranstaltungen mitgenutzt werden könnte. Im Erdgeschoss ist auf der West- und Nordseite eine Terrasse vorgesehen, im Obergeschoss gibt es darüber einen Balkonbereich, beides mit einer Fluchttreppe als Zugang zum Garten.

Der Gemeinderat stimmte überein, das Karlsruher Architekturbüro mit der Entwurfsplanung für den neuen Kindergarten zu beauftragen. Beauftragt wurden auch die Fachplaner, die schon für die geplante soziale Ortsmitte Vorarbeiten geleistet hatten. Sie hatten signalisiert, aus den Vorarbeiten zur sozialen Ortsmitte rund 25.000 € Honorare anrechnen zu lassen.
Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat bezifferte Berta Heyl die Kosten für den konzipierten Kindergarten aufgrund bestehender Statistiken für ähnliche Projekte auf circa 2,5 Mio. €, ohne Keller und mit einer Bruttogeschossfläche von 1.500 qm. Mit Außenanlagen und weiteren Nebenkosten rechnet die Planerin mit Gesamtkosten von rund 3,4 Mio. €.

Text: Marianne Ambs

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Vorentwurf 2016-09 Vorentwurf 2016-10 Vorentwurf 2016-11 Vorentwurf 2016-12 Vorentwurf 2016-13
Bilder: Berta Heyl (Grünenwald + Heyl Architekten)


Herbst 2016: Ausgangslage

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Parkplatz und Bolzplatz 2016 Parkplatz und Bolzplatz 2016 Parkplatz und Bolzplatz 2016
Bilder: Marianne Ambs und Google

Frühere Planungen

Zu den vorhergehenden Planungen 2014 - 2016 des neuen Kindergartens im Rahmen des ursprünglich geplanten Familienzentrums Neue soziale Ortsmitte


Zuletzt geändert 23. Dec. 2017 Kurt Hartenbach. Diese Seite: gottenheim.de> Aktuell> KigaNeubau Lesemodus