Lena Romanoff @ Männer
Happy ohne Endwaren nach der Vorstellung die Zuschauer in der Gottenheimer Bürgerscheune am vergangenen Samstagabend. Aber auch die Künstler waren glücklich. Die launigen Lieder und sorglosen Songs rund um das Thema Glück, stimmig dargeboten von der Sängerin Lena Romanoff und ihren Begleitern, überzeugten das Publikum. Mit Sprachwitz, tollen Stimmen und ohne Rücksicht auf musikalische Grenzen boten sie mit vielen eigenen Arrangements und mehrstimmigem Satzgesang Neues gekreuzt mit Traditionellem.
nurauf dem E-Piano Liszt – stellen Sie sich bitte einen Steinway-Flügel vor – spielen, während Lena dazu einen Text von Heinz Erhardt sang. Mit dem Lied
Das Quizunterstrich Lena Romanoff ihre Qualität des Sprachwitzes und der Tenor Wolfgang Wegmann nahm mit dem Lied
Der Wein war ein Gedichtdie Fernsehköche gekonnt auf den Arm. Alexander Weis, Bariton, hatte mit der Puppenhochzeit von N.H. Brown seinen Soloauftritt. Die klar artikulierten Lieder, die starke Gestik und gekonnte Moderation erschlossen den Zuhörern überzeugend Texte unter anderem von Heinz Erhardt, Kurt Tucholsky oder Heinrich Heine. Lena Romanoff erklärte die drei Stufen der Gesangsausbildung, wobei das Publikum wieder zum mitsingen/sprechen aufgefordert war.
Happy, und viele träumen schon vom nächsten Mal, wenn es wieder heißt:
Lena Romanoff@Männer in der Bürgerscheune zu Gast.
ihrendrei Männern in der Bürgerscheune. Sie versetzten die circa 70 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Zeit der Prager Avantgarde zu Anfang des 20. Jahrhunderts - Franz Kafkas Heimatstadt. Damals war es schick, sich in intellektuellen Kreisen zu treffen und zu diskutieren.
ihre Verwandtschaftaus Tschechien vor, etwa Hans und František sowie viele andere mehr. Die Verwandtschaftsverhältnisse wurden schließlich so verworren, dass die Sängerin am Ende der Aufzählung ihrer verwandtschaftlichen Beziehungen ihre eigene Großmutter war.
Annecktodendas Leben kleiner Leute vor, die sich irgendwo in Prag begegnen: in einem Wirtshaus, in der Straßenbahn oder einfach auf der Straße. In eigenen Arrangements wurde Neues mit Traditionellem hemmungslos gekreuzt. Klassiker von Otto Reutter oder Peter Igelhoff, spritzige Neukompositionen auf Texte von Heinz Erhardt, eigene witzige Chansons sowie tschechische Volkslieder vermischten sich zu eigenwilligen Szenarien.