Gerhard-Kiechle-Sonderpreis für Gottenheimer BE-Gruppen
Die Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl steht seit vielen Jahren für modellhafte kommunale Zukunftsentwicklung, breit getragen durch das Engagement seiner Bürgerschaft.
Initiator und Motor dieser Aktivitäten war ihr langjähriger Bürgermeister Gerhard Kiechle. Anlässlich seiner Zurruhesetzung nach 24jähriger Amtszeit stiftete die
Bürgerschaft und in Eichstetten tätige Firmen und Institutionen zu Ehren und in Anerkennung seines herausragenden Arbeitens 2005 einen im 2-jährigen Turnus ausgelobten Förderpreis.
Damit gewürdigt werden soll
- vorbildliches und modellhaftes kommunalpolitisches Arbeiten von Einzelnen oder Gruppen;
- das Motivieren zum bürgerschaftlichen Engagement und die Förderung des gemeindlichen Miteinanders in Vereinen und anderen gesellschaftlichen Gruppen;
- die aktive Förderung einer zukunftsfähigen Entwicklung zur Bürgerkommune durch nachhaltig und modellhaft wirkende Projekte;
- Miteinbeziehen der Bürgerinnen und Bürger in die Verantwortung durch Ermunterung zum Mittragen von Rechten und Pflichten in der Gemeinde;
- die identifikationsstiftende Wirkung von an Bürger/innen übertragenen Aufgaben der Dorfgemeinschaft zur Stärkung des Selbstwertgefühls;
- das Zusammenführen von unterschiedlichen Interessengruppen, auch generationsübergreifend, auf ein Ziel hin (Konsens orientiert).
Auf die diesjährige Preisauslobung, die wieder Baden-Württemberg weit erfolgte, gingen 29 Nominierungsvorschläge ein.
Eine Jury, besetzt aus Politik, Wissenschaft und Publizisitik, ermittelte die in Gaienhofen,
Landkreis Konstanz, ansässige Nachbarschaftshilfe „Hilfe von Haus zu Haus e.V.“ als Preisträger.
Parallel vergeben wurde ein Sonderpreis an das Gottenheimer Bürgerprojekt gemeinsam@gottenheim.
Damit wird nach der Laudatio des Eichstetter Gemeinderates und Sprechers der Bürgerstiftung, Helmut Schöpflin,
ein Projekt gewürdigt, in dem es besonders gut gelang, viele Einzelne und Gruppen zu bürgerschaftlichem Engagement
in einer Vielzahl unterschiedlichster Projektgruppen zu motivieren und dadurch das gemeindliche Miteinander zu fördern.
In den Bürgergruppen engagieren sich Gottenheimerinnen und Gottenheimer für ihr Gemeinwesen. Sie stärken dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl in ihrem Ort,
„Jung“ und „Alt“ werden zusammengeführt, unterschiedliche Interessen ausgetragen und es wird versucht, einen gemeinsamen Nenner zu finden.
Gottenheimerinnen und Gottenheimer engagieren sich in IHRER Gemeinde, sie leisten durch ihre Arbeit einen elementaren Beitrag zur dörflichen Gemeinschaft.