Umgestaltung Friedhof Gottenheim

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Auch der Gottenheimer Friedhof muss sich neuen Anforderungen der sich wandelnden Bestattungskultur stellen:

Luftbild Friedhof
Luftbild des Gottenheimer Friedhofs 2013

Eine erste Grundkonzeption für den Gottenheimer Friedhof, die den heutigen Bedürfnissen nach alternativen Bestattungsformen nachkommt, stellte in der Gemeinderatssitzung am 22. Februar Ralf Wermuth vom Freiraum und Landschaftsarchitekturbüro Wermuth den Gemeinderäten und den interessierten Bürgern vor. Der Gemeinderat, der schon in der Sitzung am 26. Oktober 2017 intensiv über die Zukunft und einemögliche Neugestaltung des Friedhofs diskutiert hatte, konnte die Konzeption gut heißen und machte den Weg frei für die weitere Ausarbeitung einer Friedhofskonzeption.

Ralf Wermuth betonte, die weiteren Schritte sollten in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung und den Gemeinderäten erfolgen. Dazu ist ein Vorort-Termin auf dem Friedhof geplant, bei dem die aktuelle Situation begutachtet, die Probleme diskutiert und die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden sollen. Man wolle den Gottenheimer Friedhof behutsam aber nachhaltig modernisieren und dabei auch alternative Bestattungsformen anbieten, war sich der Gemeinderat einig. Bürgermeister Christian Riesterer betonte, die Umsetzung einer neuen Konzeption für den Friedhof könne – unter anderem wegen der Liegezeiten auf dem Friedhof – nur nach und nach erfolgen. Das ist eine Aufgabe von Jahrzehnten, so der Bürgermeister.

Eine Neustrukturierung der Friedhofsanlage, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, den Ausbau der Hauptwege - gerade für die ältere Generation-, die Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung neuer Bestattungsangebote, seien die Leitziele der neuen Friedhofs-Konzeption, so Landschaftsarchitekt Ralf Wermuth in seinem Vortrag. Im Blick habe sein Büro auch die Frage, wo auf dem 4.300 Quadratmeter großen Friedhof geeignete Flächen für neue Bestattungsformen vorhanden seien. Wermuth brachte unter anderem ein gärtnergepflegtes Grabfeld, Urnenwände sowie ein Areal für anonyme oder halbanonyme Bestattungsmöglichkeiten ins Gespräch. Wenn neue Formen angeboten würden – etwa Urnenwände – würden sie auch angenommen. Neben neuen Bestattungsformen steht die Aufwertung der Aufenthaltsqualität auf dem Friedhof bei der Konzeption im Vordergrund. Etwa durch eine verbesserte Eingangssituation, gepflasterte Hauptwege, eine gute Beschattung, dezentrale Angebote für Grünschnitt, eine Wasserversorgung mit einer Dauerwasserstelle auch im Winter und durch mehr Sitzgelegenheiten könne der Friedhof einen Parkcharakter erhalten. Auch den Baumbestand will der Planer auf den Prüfstand stellen.
Text: Marianne Ambs

2018 Erste Entwürfe im Gemeinderat zu neuen Bestattungsformen...

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Plan Umgestaltung 2018-01 Plan Umgestaltung 2018-02
Alle Bilder: Landschaftsplanungsbüro Wermuth


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