Am Sonntag, den 14. Nov. 2010, (Volkstrauertag) wurde die sanierte Einsegnungshalle Gottenheim offiziell wieder eröffnet.
Bürgermeister Kieber erläuterte das schon länger im Gemeinderat geplante Vorhaben, das erst 2009 durch das erweiterte Konjunkturprogramm der Bundes ins Rollen kam.
Die sanierte Einsegnungshalle und die separaten Abschieds- und Aufbahrungsräume seien ein gelungener Rahmen, um den Angehörigen ein würdevolles Abschiednehmen zu ermöglichen.
Er dankte Architekt Uwe Ristau für den gelungenenen Entwurf und allen beteiligten Gottenheimer Handwerkern, für ihre engagierte Arbeit an und in der Einsegnungshalle.
Besonders hervorzuheben sei die marmorierte Gestaltung zweier Wandscheiben durch Siegfried Poprawa und die Dauerleihgabe eines original handgeschnitzten Holzkreuzes von Anton Sennrich.
Architekt Ristau erläuterte seinen Entwurf, die Überlegungen zur Erweiterung des gesamten Raumprogramms durch das nach vorne Versetzen der Außenwand,
die Herstellung von 3 getrennten Aufbahrungsräumen, des großen Abschiedsraums, eines Personalraums bis hin zur Schaffung einer separaten und behindertengerechten Toilette.
Pfarrer Markus Ramminger segnete anschließend die Einsegnungshalle, das Kreuz und die Abschiedsräume.
Der Männergesangverein Liederkranz und der Musikverein Gottenheim umrahmten die Veranstaltung feierlich.
Dann besichtigten die Gottenheimer BürgerInnen die neu gestalteten Räume und waren allgemein sehr zufrieden damit.
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Umbau Juli 2010
Die Vorderwand ist nach vorne versetzt, die neuen Kunststoff-Türen und -Fenster eingesetzt. Ganz neu: das Behinderten WC.
Innen ist alles entkernt, die neuen Zwischenwände werden demnächst eingezogen und die Fliesenarbeiten können starten...
Der Gemeinderat diskutiert angeregt über die gewünschten Fliesen, deren Farbtöne und die Wandgestaltung.
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Planung Soll-Zustand
Um den zusätzl. Raumbedarf zu erfüllen, wird der Raumabschluss der Einsegnungshalle auf die Vorderkante des Daches vorgezogen.
Zwei Räume mit je einer Kühlbox. Hier können während der Dauer der Aufbahrung die Angehörigen Abschied nehmen.
Ein Raum, in dem der Verstorbene direkt vor der Bestattung aufgebahrt werden kann.
Alle drei Räume sind entsprechend ausgestattet mit Sitzgelegenheiten und angemessenen Einrichtungsgegenständen,
wie zum Beispiel Kreuze, Kerzen, Pflanzen, Bibeln die ausliegen, Regale mit Informationsmaterial für die Trauernden etc.
Wir sehen eine Ablage auf der der Sarg gestellt wird. Ein Einrichtungsgegenstand auf dem der Sargdeckel abgelegt werden kann.
Sitzgelegenheiten für die Angehörigen Pflanzen, ein Kreuz, Kerzenständer Wandleuchten und die gestalteten Fensterscheiben.
Ein Aufenthaltsraum für Bestattungsmitarbeiter mit Waschbecken, Sitzgelegenheit und einem Schrank.
In diesem ist ein abgeteiltes Fach integriert in dem die dritte Kühlbox aufbewahrt wird (sehr selten benötigt).
Um Platz zu sparen ist eines der WCs als Behinderten-WC ausgebildet. Verzichtet werden kann auf den Abstellraum für die Geräte.
Verglaster Eingangsbereich. Fassade in weiß gehalten, ebenso die Unterseite der Vordaches und die Stahlstützen.
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Istanalyse Zustand 2009
Dringend notwendige Sanierung an der Gebäudehülle. Folgende Mängel müssen umgehend beseitigt werden:
Das Vordach ist undicht, es regnet durch. Im Winter bilden sich Eiszapfen an der Unterseite des Daches.
Auf der Rückseite des Gebäudes ist die Betonwand beschädigt. Der Stahl liegt frei und rostet vor sich hin.
Vorhandene Flächen nicht ausreichend: Es gibt keinen Vorraum.
Es gibt drei Kühlboxen für die Verstorbenen in einem gemeinsamen Raum, lediglich durch einen Vorhang abtrennbar.
Zwei enge Toiletten, von aussen zugänglich. Ein kleiner Aufenthaltsraum und ein größerer Raum in dem Geräte gelagert werden.
Der Raumabschluss, das Garagentor ist im Augenblick von der Dachkante um ca. 1,80 m zurückversetzt.
Tipp: Zur Vergrößerung Miniaturbild anklicken. Anklicken der Vergrößerung springt zurück... Bilder: Uwe Ristau, Andreas Schupp