Einwohnerversammlungen in Gottenheim

Chronologische Übersicht der Einwohnerversammlungen seit 2005:

3. April 2017 Einwohnerversammlung: Aktuelle und geplante Projekte

Der Bürgermeister berichtete in seinem einführenden Vortrag, dass aktuell in Gottenheim 2891 Bürgerinnen und Bürger lebten. Er stellte die Alterspyramide in der Gemeinde vor und referierte über die aktuellen Projekte in Gottenheim. So erwähnte er die erfolgreich abgeschlossene Sanierung des Tunibergspielplatzes, der sehr gut angenommen werde, und er berichtete über die neue Bachgestaltung und Anlage eines Platzes zur Begegnung im Unterdorf, die derzeit umgesetzt wird. Am 21. Mai soll der neue Platz eingeweiht werden, gemeinsam mit der Historischen Tour Gottenheim von Kurt Hartenbach.

Der Bürgermeister informierte darüber hinaus über die geplante Erweiterung der Kleinkind-Betreuung und die Kirchenbeleuchtung, die dieses Jahr umgesetzt werden soll. Am 6. April gab es dazu um 20 Uhr einen Probelauf. Auch die anstehende Sanierung des Kunstrasens auf dem Sportgelände erwähnte der Bürgermeister. Sie könnte die Gemeinde bis zu 150.000 Euro kosten, allerdings hoffe man, dass das Unternehmen, das den Rasen verlegt habe, einen Beitrag leiste. Der Hochwasserschutz sei ein weiteres wichtiges Thema, so der BM, das die Gemeinde für die nächsten Jahre beschäftigen werde.

Nach einem Bericht von Thomas Barthel über die Finanzen der Gemeinde und den Haushalt 2017 referierte Sören Radigk vom Büro fsp.stadtplanung über die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zur Erweiterung des Gewerbegebietes Nägelsee.

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Alle Bilder: Kurt Hartenbach

Architektin Berta Heyl gab anschließend einen Sachstandsbericht zur Planung des neuen Kindergartens auf dem Bolzplatz und stellte den Planungsentwurf vor. BM Riesterer führte in das Thema Kindergarten ein: Wir haben viel Zeit und Mühe investiert, betonte er. Nachdem klar geworden sei, dass auch bei einer modularen Umsetzung des Gesamtkonzeptes mit neuem Kindergarten, Mensa und Veranstaltungsraum, die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde nicht ausreichen würden, habe man sich als erste Priorität den Kindergartenneubau vorgenommen. Das Architekturbüro Grünenwald+Heyl, das die Mehrfachbeauftragung zur neuen sozialen Ortsmitte gewonnen hat, wurde vom Gemeinderat mit einem Vorentwurf beauftragt, der in der jüngsten Gemeinderatssitzung am 23. März den Räten vorgestellt wurde. Wie der BM berichtete, seien mit dem Kindergartenneubau auf dem Bolzplatz zwei weitere Projekte verbunden. Zum einen sei geplant, die freien Flächen an der Bahnhofstraße einer Wohnbebauung zuzuführen. Der Verkauf des Grundstücks entlang der Bahn dient auch der Finanzierung des Kindergartenneubaus, informierte der Bürgermeister. Als weitere Komponente im Zusammenhang mit dem neuen Kindergarten soll das Grundstück in der Kaiserstuhlstraße, auf dem der alte Kindergarten steht, für Wohnen im Alter zur Verfügung gestellt werden. Parallel zum Kindergartenneubau wollen wir für das Wohnen im Alter gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein passendes Konzept entwickeln, so der Bürgermeister.

Architektin Berta Heyl stellte den neuen Kindergarten vor: ein kompaktes zweigeschossiges Gebäude – mit viel Licht, das durch große Fenster flutet, und einem zentralen Bereich mit Treppe in das Obergeschoss. Die Außenhaut des Neubaus wird aus vorvergrautem Holz gestaltet. Der Eingang zum Kindergarten liegt in Richtung Parkplatz vor dem Vereinsheim. An den überdachten Eingangsbereich schließt sich ein Windfang an, der sich in ein großes Foyer mit Treppenhaus öffnet. Neben dem Eingangsbereich ist das Büro der Kindergartenleiterin untergebracht. Im Erdgeschoss sind ein Essbereich mit Küche, ein Bewegungsraum, ein Schlafraum und zwei Gruppenräume, jeweils mit Nebenräumen und Sanitärbereich, geplant. Im OG gibt es drei Gruppenräume, einen Personalraum mit Teeküche und ebenfalls einen Schlafraum sowie Nebenräume. Von allen Gruppenräumen ist ein Zugang zum Außenbereich möglich. Vom OG gelangt man über einen Balkon und eine Treppe ins Grüne, berichtete die Architektin. Der nächste Schritt sei jetzt die Kostenrechnung, so BM Riesterer zum weiteren Vorgehen. Diese werde vom Architekturbüro in der Gemeinderatssitzung am 24. Mai vorgestellt. Alle interessierten Bürger seien dazu eingeladen. Wir hoffen, dass uns die Kosten nicht zu sehr überraschen.
Text: Marianne Ambs

Vereidigung BM Riesterer
BM Christian Riesterer wird vereidigt

10. Januar 2017

Neujahrsempfang 2017 in Gottenheim

4. März 2016

Stand und weiteres Vorgehen Neue Soziale Mitte

12. Januar 2016

Neujahrsempfang 2016 in Gottenheim

13. Januar 2015

Neujahrsempfang 2015 in Gottenheim

25. November 2014

Telekom-Informationsveranstaltung: Breitbandausbau in Gottenheim

1. April 2014

Vereidigung Bürgermeister Riesterer


8. Januar 2014

Neujahrsempfang 2014 in Gottenheim

22. Oktober 2013

Ergebnis Mehrfachbeauftragung: Entwicklung Neue Ortsmitte.

25. Juni 2013

Eventuelle Flurneuordnung im Alten Rebbberg? Einladungsschreiben der Gemeinde

8. Januar 2013

Neujahrsempfang 2013 in Gottenheim

25. Juni 2012

Entwicklung neue Ortsmitte unter Beteiligung aller interessierten Bürgerinnen/Bürger, Vereine & Bürgergruppen.

Neujahrsempfang Gottenheim
BM Volker Kieber an der Neujahrsbrezel

9. Januar 2012

Neujahrsempfang 2012 in Gottenheim

10. Oktober 2011

Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes (Rebland-Bericht)

11. Mai 2011

Einführung der Gesplitteten Abwassergebühr

11. Januar 2010

Neujahrsempfang 2010 in Gottenheim

16. November 2009

Erweiterung Gewerbegebiet Viehweid / Neugestaltung Sportgelände

12. Januar 2009

Neujahrsempfang 2009 in Gottenheim

7. Januar 2008

Neujahrsempfang 2008 in Gottenheim

8. Januar 2007

Neujahrsempfang 2007 in Gottenheim

16. Januar 2006

Erster Neujahrsempfang in Gottenheim

19. November 2005

Bürgerschaftliches Engagement

25. Januar 2005

Zahlreiche Bürger von Gottenheim waren am 25. Jan. 2005 zur 1. Bürgerversammlung mit dem neuen Bürgermeister in die Turnhalle gekommen. Auf dem Podium nahm auch die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat Platz.

Bürgermeister Volker Kieber begrüßte die Anwesenden. Nach einem kurzen Rückblick erläuterte er die getroffenen Entscheidungen zu Grundbuchamt, Dokumentenmanagement, Abfallgebührenerhebung, Beerdigungen etc. Er erläuterte den Stand und die Alternativen zu Standort, Bau und Finanzierung der geplanten Mehrzweckhalle. Bei der angespannten Finanzlage und zukünftigen weiteren Belastungen ist die Finanzierung ein großer Kraftakt, der den Verzicht auf andere Projekte bedeutet und einer breiten Zustimmung der Bürger (evtl. Bürgerentscheid) bedarf.

Das zweite große Vorhaben ist die rasche Umsetzung des Bebauungsplanverfahrens Steinacker-Berg. Die Gemeinde geht mit einem Aufstellungsbeschluss in Vorleistung. Nun ist die Zustimmung aller Eigentümer erforderlich! Die Bürger konnten Fragen stellen und Anregungen geben. Dies wurde aber noch wenig in Anspruch genommen...

Zum Abschluß forderte er die Bürger zu mehr bürgerschaftlicher Beteiligung und vermehrtem Engagement auf. Als Vorbild für ehrenamtliches Engagement dankte er Kurt Hartenbach für Erstellung und Pflege des herausragenden Internetauftritts der Gemeinde. Dieser bedankte sich für die Anerkennung und betonte, dass ihm das viel Spass mache, weil Gottenheim eine liebenswerte Gemeinde ist und solches Ehrenamt braucht, denn Wir sind das Dorf!

Der Tennis-Club Gottenheim bewirtete und die Bürger diskutierten noch lange über die anstehenden Projekte...
Zeitungsbericht: Badische Zeitung 27.1.2005

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Bürgervers. 2005-04 Bürgervers. 2005-03 Bürgervers. 2005-01 Bürgervers. 2005-02 Bürgervers. 2005-05
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


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