Klimaschutzkonzept und Energiewerkstatt Gottenheim

Abschlußpräsentation 18. Mai 2015

Abschlußpräsentation Klimaschutz für Gemeinderat

Die Steckbriefe der einzelnen Maßnahmen sollen hier in Kürze folgen (ToDo: T. Barthels)...


Ziele des Klimaschutzkonzepts

Ziel ist es, lokale Strategien und konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige, klimafreundliche und energieeffiziente Energieversorgung in Gottenheim zu erarbeiten.

Die Maßnahmen sollen die drei wichtigsten Felder des Klimaschutzes umfassen:
- Energieeinsparungen auf Verbraucherseite,
- Effizienzsteigerungen in Energieerzeugung und
- verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien.

Abfall, Abwasser und auch Mobilität werden dabei berücksichtigt und bewertet.

Teilnahme an den Workshops: Bitte Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung, Hr. Barthel, Tel: 07665/9811-17.


2. Energiewerkstatt am 26. Februar 2015

Fragenkatalog zu Maßnahmen und zugeh. Ausfüllhilfe

Zwischenbericht Klimaschutz für Gemeinderat

Tipp: Zur Vergrößerung Miniaturbild anklicken. Anklicken der Vergrößerung springt zurück...
Energiewerkstatt2 2014-04 Energiewerkstatt2 2014-01 Energiewerkstatt2 2014-05 Energiewerkstatt2 2014-02 Energiewerkstatt2 2014-03
Bilder: Marianne Ambs und Kurt Hartenbach


1. Energiewerkstatt am 24. November 2014

Ein kompetenter Kreis mit viel Fachwissen hat sich zusammengefunden. Wir haben intensiv gearbeitet und konnten erste Ergebnisse festhalten, freut sich Bürgermeister Christian Riesterer über den Verlauf der ersten Energiewerkstatt, zu der die Gemeinde Gottenheim in Zusammenarbeit mit dem Energiedienstleister Badenova am 24. November interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Gottenheimer Rathaus eingeladen hatte. Ziel der Energiewerkstatt war es, die Ideen und Vorschläge, Wünsche und Bedürfnisse der Bürger in Gottenheim zu sammeln und Grundlagen für ein kommunales Klimakonzept zu erarbeiten, das dem Gemeinderat zur Beratung und zum Beschluss vorgelegt werden soll. Doch bis dahin ist noch Einiges zu tun.

Beim kreativen Austausch im Rahmen der ersten Energiewerkstatt konnten als wichtige Themen die Nutzung regenerativer Energien, der öffentliche Personennahverkehr, das Thema Energieeinsparung und die Öffentlichkeitsarbeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger festgehalten werden, wie Bürgermeister Riesterer berichtet. Besonders wichtig erscheint uns das Thema Öffentlichkeitsarbeit zu sein, die Information der Bürgerinnen und Bürger über Energiethemen aus allen Bereichen.

Beraten wurde auf der Energiewerkstatt etwa über die Sammlung von Informationsmaterial zu verschiedenen Themen. Dazu gehören etwa die Information über Förderungsmöglichkeiten beim Bauen, über Strategien der Energieeinsparung oder eine Kaufberatung (zum Beispiel bei Haushaltsgeräten). Aus der Runde der interessierten und fachlich kompetenten Bürger könnten Ansprechpersonen benannt werden, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Fragen zum Thema Energie wenden können, berichtet der Bürgermeister über Ideen aus der Energiewerkstatt. Auch ein wöchentlicher Energietipp im Gemeindeblatt wurde ins Gespräch gebracht.

Um die Ideen, Projekte und Konzepte zum Klimaschutz öffentlich zu machen, sollen verschiedene Plattformen genutzt werden, wie etwa der Wochenmarkt der mit einem Klimatag im Rathaus kombiniert werden könnte, Infotage (zum Beispiel ein Tag der offenen Solaranlage), oder andere öffentliche Veranstaltungen im Dorf. Auch im Kindergarten und in der Schule, sogar bei Seniorennachmittagen, könnte das Thema Energie und Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt werden. Großes Potential ist in unserer Gemeinde schon vorhanden, so Bürgermeister Riesterer der berichtet, dass theoretisch 140 Prozent des Energiebedarfs im Dorf durch regenerative Energiequellen selbst produziert werden könnte. Es gelte nun, dieses Potential optimal zu nutzen. Auch die Gemeinde selbst wird ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. So wird die Straßenbeleuchtung sukzessive auf klimafreundliche LED-Leuchtmittel umgestellt.

Die Ergebnisse und Ideen aus der ersten Energiewerkstatt werden im Januar 2015 dem Gemeinderat vorgestellt. Danach soll eine zweite Energiewerkstatt im Februar stattfinden, zu der weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen sind. Ansprechpartner im Rathaus sind Bürgermeister Christian Riesterer und Thomas Barthel, Hr. Barthel, Tel: 07665/9811-17.

Text: Marianne Ambs

Tipp: Zur Vergrößerung Miniaturbild anklicken. Anklicken der Vergrößerung springt zurück...
Energiewerkstatt1 2014-00 Energiewerkstatt1 2014-01 Energiewerkstatt1 2014-02 Energiewerkstatt1 2014-03 Energiewerkstatt1 2014-04
Alle Bilder: Kurt Hartenbach

Die 1. Energiewerkstatt fand am Montag, 24. November 2014, von 18:30 bis 22:00 statt. Knapp 10 Teilnehmer waren gekommen, um über Ansätze für besseren Klimaschutz zu diskutieren

Die Bevölkerung ist ganz herzlich zur Mitarbeit am Klimaschutzkonzept eingeladen:
Energiewerkstätten: Klimaschutz aktiv mitgestalten!
Zentraler Bestandteil der ca. 12-monatigen Konzepterarbeitung ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Lokale Akteure und Bürgergruppen sind eingeladen, den Prozess im Rahmen von Workshop-Veranstaltungen aktiv mitzugestalten und ihre Ideen einzubringen. Vorgesehen sind zwei Bürgerworkshops mit folgenden Leitfragen:
- Welche Themen im Bereich Klimaschutz brennen den Bürgern unter den Nägeln?
- Wer sind die maßgeblichen Akteure in der Umsetzung?
- Wie und wo wollen sich die Bürger direkt einbringen?

Die Energiewerkstätten werden durch einen neutralen Klimacoach moderiert und durch die fachliche Expertise der badenova-Klimaschutzberater begleitet. Einladung zur 1.Energiewerkstatt


Kommunales Klimaschutzkonzept

Potenzial Stromerzeugung
Das Potenzial der Stromerzeugung in Gottenheim

Anfang 2013 hat die Gemeinde Gottenheim einen Förderantrag zur Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes gestellt. Die Kosten der Konzepterstellung werden zu 65% durch Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bezuschusst. Mit der Erstellung des Konzeptes wurde die badenova AG & Co. KG beauftragt.

Als Ausgangspunkt und fundierte Entscheidungsgrundlage des Klimaschutzkonzeptes, erfolgte im 1. Schritt eine umfassende Potenzialanalyse lokaler regenerativer Energiequellen sowie die Dokumentation und Bilanzierung des energetischen Ist-Zustands der Gemeinde.

Darauf aufbauend werden jetzt in enger Kooperation mit lokalen Akteuren konkrete kommunale Klimaschutzmaßnahmen und -ziele ausgearbeitet.

Ziel des kommunalen Klimaschutzkonzepts ist es, Strategien und konkrete kommunale Maßnahmen für eine nachhaltige, klimafreundliche und energieeffiziente Energieversorgung der Gemeinde zu erarbeiten.

Das fertige kommunale Klimaschutzkonzept mit der entwickelten Prioritätenliste konkreter Umsetzungsmaßnahmen soll Gottenheim als Leitfaden für die kommunale Energiewende dienen. Wird gefördert durch:
Projektförderer1 Projektförderer2 Projektförderer3


Weitere Informationen

Energiepotenzialstudie Gottenheim ©badenova

Module des Klimaschutzkonzepts ©badenova

Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH


Zuletzt geändert 11. Jun. 2017 Kurt Hartenbach. Diese Seite: gottenheim.de> Umwelt> Klimaschutz Lesemodus