Blockheizkraftwerke
Bei der Strom-Erzeugung mit Blockheizkraftwerken unterscheidet man zwei Varianten:
Netzgekoppelte Anlagen
- Diese bestehen aus dem Blockheizkraftwerk und einer speziellen Netzüberwachung und sind direkt mit dem öffentliche Stromnetz verbunden.
- Der erzeugte Strom wird mit einem Mehrtarif-Zähler erfaßt und vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) vergütet. Bei der netzgekoppelten
Anlage werden keine Akkus bzw. Batterien benötigt. Dies würde auch keinen Sinn machen, da die netzgekoppelten BHKW nur dann laufen müssen,
wenn Wärmebedarf vorhanden ist und der dabei erzeugte Strom sofort ins öffentliche Stromnetz abgegeben wird.
- Die netzgekoppelten Anlagen sind ideal geeignet für alle Wohnhäuser und Hotels, für Firmen und Krankenhäuser die Wärme für
die Warmwassererzeugung und zum Heizen benötigen und praktisch nebenbei ihren eigenen Strom erzeugen wollen und in das öffentliche Stromnetz
einspeisen.
Inselanlagen
- Diese bestehen nur aus der Komponente Blockheizkraftwerk.
- In Verbindung mit Laderegler, Akku und bei Bedarf einem Wechselrichter der die Akkuspannung in eine 230V-Spannung wandelt, kann die Laufzeit des
BHKW z.B. während der Sommermonate mit reduziertem Wärmebedarf erheblich verkürzt werden. Auch ist es sinnvoll die Inselanlage mit
Sonnenkollektoren und Solar-Modulen zu erweitern. Die Insel-Anlagen dürfen nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden.
- Die Inselanlagen sind ideal geeignet für entlegene Wohnhäuser und Höfe, die ihren Strom selbst erzeugen wollen um nicht vom öffentlichen
Stromnetz abhängig zu sein und gleichzeitig die entstehende Wärme für die Warmwassererzeugung und zum Heizen benutzen.