Blockheizkraftwerke

Bei der Strom-Erzeugung mit Blockheizkraftwerken unterscheidet man zwei Varianten:

Netzgekoppelte Anlagen

Blockheizkraftwerk
Anlagenschema Blockheizkraftwerk

Bestehen aus dem Blockheizkraftwerk und einer Netzüberwachung und sind direkt mit dem öff. Stromnetz verbunden.

Der erzeugte Strom wird mit einem Mehrtarif-Zähler erfasst und vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) vergütet. Bei der netzgekoppelten Anlage werden keine Akkus bzw. Batterien benötigt. Dies würde auch keinen Sinn machen, da netzgekoppelte BHKW nur dann laufen müssen, wenn Wärmebedarf vorhanden ist und der dabei erzeugte Strom sofort ins öffentliche Stromnetz abgegeben wird.

Die netzgekoppelten Anlagen sind ideal geeignet für alle Wohnhäuser und Hotels, für Firmen und Krankenhäuser die Wärme zur Warmwassererzeugung und zum Heizen benötigen und praktisch nebenbei ihren eigenen Strom erzeugen wollen und in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Inselanlagen

Diese bestehen nur aus der Komponente Blockheizkraftwerk.

In Verbindung mit Laderegler, Akku und bei Bedarf einem Wechselrichter der die Akkuspannung in eine 230V-Spannung wandelt, kann die Laufzeit des BHKW z.B. während der Sommermonate mit reduziertem Wärmebedarf erheblich verkürzt werden. Auch ist es sinnvoll die Inselanlage mit Sonnenkollektoren und Solar-Modulen zu erweitern. Die Insel-Anlagen dürfen nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden.

Die Inselanlagen sind ideal geeignet für entlegene Wohnhäuser und Höfe, die ihren Strom selbst erzeugen wollen um nicht vom öffentlichen Stromnetz abhängig zu sein und die entstehende Wärme für die Warmwassererzeugung und zum Heizen benutzen.


Zuletzt geändert 25. Feb. 2017 Kurt Hartenbach. Diese Seite: gottenheim.de> Umwelt> bhkw.php Lesemodus