Abschlußfahrt der Klasse 4b 2001

Eine Kanufahrt in den Rheinauen

Die Klasse 4b bei ihrer Abschlussfahrt 2001 in die Rheinauen mit ihrer Lehrerin Fr. Mahlau
Klassenabschlußfahrt 4b in 2001, Grundschule Gottenheim

Am Dienstagmorgen brachten uns unsere Eltern zum Bolzplatz, weil da der Startpunkt zu unserer Klassenkanufahrt war. Die Spannung stieg, wir verabschiedeten uns von unseren Eltern, packten unser Nachtgepäck in den Bus von Familie Maurer und nahmen nur unsere Tagestaschen mit Vesper, Trinken und Wechselwäsche mit. Nun ging es richtig los! Wir fuhren nach Sasbach. Dort pumpten wir erstmal die Boote auf, dann setzten wir sie ins Wasser ein. Die Taschen packten wir in dichte Tonnen. Gleich am Anfang kamen die schwierigsten Stellen: ein Baum lag quer über dem Wasser und wir mussten darunter durch. Die Strömung war sehr stark, aber wir schafften es alle. Wir mussten auch unter Hecken und Ästen durchfahren. Und wir rasten Wasserfälle hinab. Das war cool!

Manchmal hüpfte die Spitze des Kanus hoch aus dem Wasser und wir fielen rückwärts ins Boot. Oder das Kanu drehte sich in der starken Strömung. Wenn wir unter den Ästen durchfuhren oder zu nahe an die Büsche kamen, regnete es Spinnen im Boot, das war schrecklich eklig. Grässlich! Als wir dann am breiten Rhein ankamen, mussten wir die Kanus aus dem Wasser nehmen und über einen Staudamm tragen.

Wenn wir Pausen machten, führten wir kleine Untersuchungen über den Wald und die Wassergüte durch, aber Kanufahren war besser. Als wir schon fast am Schlafplatz waren, durften wir im Fluss schwimmen. Das war besonders cool! Das Wasser war herrlich kalt und wir zogen unsere Schwimmwesten an, damit konnten wir dann sogar im tiefen Wasser stehen?. Sebastian hat einen Krebs gefangen. Nach dem Schwimmen zogen wir zu unserer Schlafstelle. Das war sehr anstrengend, weil wir die schweren Boote und alles schleppen mussten, einen halben Kilometer weit, Wir konnten fast nicht mehr und waren froh, als wir endlich dort waren.

Es gab da einen See und nebendran den Rhein. Wir durften schwimmen, Fische fangen und uns ausruhen. Sebastian fing einen nordamerikanischen Regenbogenbarsch. Natürlich haben wir alle Tiere wieder freigelassen! Ali ist in eine Scherbe getreten und das im Naturschutzgebiet. Die Erwachsenen zündeten ein Lagerfeuer an und stellten Stöcke im Dreieck darüber, an die ein Grill gehängt wurde. Frau Bodynek und Frau Maurer brachten unsere Nachtsachen und dazu unser Essen. Es gab Würstchen in Mengen, frisches Brot und Saft und Sprudel. Herr Jürgen Ruopp und Herr Dieter Ebernau vom ,,Haus der Jugend? in Freiburg waren sehr nett. Sie wussten viele tolle Spiele, so dass wir am liebsten gar nicht wieder aufgehört hätten zu spielen.

Am Abend haben wir Kinder uns richtige Lager aufgeschlagen und gespielt, oder einfach nur erzählt. Wir haben gelacht und Panaché getrunken und Salzstängele geraucht. Frau Mahlau hat gesagt, Panaché schmecke wie Gummibärchensaft. Es war ganz hell, fast Vollmond. Leider gab es schrecklich viele Schnaken, tausende von Schnaken!!! Als wir später schlafen wollten, konnten wir nicht einschlafen, weil die Schnaken dauernd solche Geräusche verbreiteten. Wir haben uns alle immer wieder mit Autan eingeschmiert, aber das hat nicht viel genutzt. Oder doch? Jedenfalls wurden wir alle dauernd gestochen, das bat vielleicht gejuckt! Fabian hat sich schließlich verkehrt herum in seinen Schlafsack gelegt.

Am nächsten Tag ist die Sonne strahlend und heiß aufgegangen. Wir bekamen das Frühstück gebracht und auch Proviant für den Tag. Wir ließen die Luft aus den Kanus und packten unsere Sachen zusammen. Die Eltern fuhren die Boote zur Einstiegsstelle und nahmen unser Nachtgepäck wieder mit. Wir führten eine coole Waldrallye mit Kompassen durch. Ingolf, Julias Vater, pumpte währenddessen Kanus auf. Dann gings weiter wie gestern. Der Rhein war etwas ruhiger, aber es gab auch wieder coole Hindemisse: Strudel, enge und tiefe Brücken, unter denen wir durchfuhren und am Schluss einen richtigen Wasserfall. Wir überquerten den LeopoldskanaL Das fanden wir gut und wir waren auch wieder Schwimmen. Zum Schluss paddelten wir bis zum Europapark.

An einem Staudamm endete die Reise. Wir schwammen im reißenden Wasser und dann kamen auch schon die Eltern, um uns abzuholen. Wir packten zusammen und fuhren zurück nach Gottenheim, todmüde, verstochen aber glücklich.

Was am schönsten war? Also, am schönsten waren die Rallye und die Spiele. Ja, und am allerschönsten war das Kanufahren und das Baden, das Überqueren von Hindemissen, das Fangen von Fischen und Fröschen, das Lesen, das Beobachten von Tieren, das Zusammenliegen abends, das Essen und Trinken. - Einfach die ganze Klassenreise!!!!!!!!

Gemeinschaftsbericht von Schülern der Klasse 4b

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Alle Bilder: Grundschule Gottenheim


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