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Juni 2020: Errichtung einer E-Ladesäule am Bahnhof Gottenheim

Klimaschutz und verantwortliches Handeln haben in Gottenheim einen großen Stellenwert. So fahren BM und Rathausmitarbeiter seit Jahren mit dem Fahrrad oder elektrisch zu Terminen im Dorf und in der Region. Für das E-Auto der Gemeinde gibt es im Rathaushof eine E-Ladesäule.

E-Ladesäule Bahnhofstraße

In seiner Sitzung am 23. Januar 2020 hat der Gemeinderat nun beschlossen in Zusammenarbeit mit dem Energiedienstleister badenova auf dem Park+Ride-Parkplatz am Bahnhof eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu schaffen. Für die Einrichtung von E-Ladesäulen gibt es eine Förderung aus Bundesmitteln, die Höhe orientiert sich an den Kosten des Projektes. Die Umsetzung und Wartung der Ladesäule soll von badenova geleistet werden. Vor der einstimmig erfolgten Beschlussfassung über die Einrichtung einer E-Ladesäule beim Bahnhof wurde der Vorschlag eines elektrisierten Gemeinderates diskutiert und zustimmend angenommen, nicht nur eine Ladesäule, sondern zwei gegenüberliegende Ladestationen für E-Autos einzurichten. Diese Idee wurde von BM Christian Riesterer und den Gemeinderatskollegen positiv aufgenommen und in den Beschlussvorschlag integriert. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, mit badenova die Einrichtung der Ladesäulen anzugehen und umzusetzen.

Für den Standort am Bahnhof geht badenova von Investitionskosten für Hardware, Netzanschluss und Inbetriebnahme von rund 13.000 € aus. Es wird mit Fördermitteln von etwa 5.000 € gerechnet, so dass bei der Gemeinde ein Betrag von etwa 8.000 € zuzüglich Mehrwertsteuer verbleibt. Die Betriebs- und Abrechnungskosten inklusive Wartung werden – zunächst für sechs Jahre - von badenova übernommen. Fahrer von E-Fahrzeugen können ihr Auto am Bahnhof abstellen und dann mit der S-Bahn weiterfahren. Inzwischen kann das E-Fahrzeug aufgeladen werden. Die Kombination der E-Ladestation mit dem öffentlichen Nahverkehr ist ideal, freute sich der BM über das klimafreundliche Projekt. Die Gemeinderäte wiesen darauf hin, dass die E-Ladeplätze für Elektroautos freigehalten werden müssten und auch nicht als Dauerparkplätze gedacht seien. Bauamtsleiter Andreas Schupp bestätigte, dass die E-Ladeplätze deutlich gekennzeichnet und die Nutzung kontrolliert werden soll. In welcher Form eine Kontrolle stattfinden könne, werde im Rahmen des geplanten Verkehrskonzeptes für Gottenheim diskutiert und festgelegt, ergänzte der BM.

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Bilder: Gde. Gottenheim und Kurt Hartenbach