BürgerScheune: Wilde Wälder
23. April 2026: „Wilde Wälder“ rockten wieder Bürgerscheune
Die zehn Jahre sah man den vier Hochschwarzwälder Musikern, den „Wilden Wäldern“, kaum an, als sie am Donnerstag die Bühne in der Bürgerscheune enterten. 2016 war die Band schon einmal in Gottenheim - so mancher erinnerte sich...
Die BE-Gruppe Bürgerscheune freute sich über ein ausverkauftes Konzert und auf einen stimmungsvollen Abend mit vielen Gästen und einer tollen Mundart-Band, wie Gruppensprecher Clemens Maurer bei der Begrüßung sagte.
Ganz in Schwarz gekleidet, als Farbtupfer nur die bunten Gummistiefel – ihr Markenzeichen – stimmten Georg Stelz, Christoph Hog, Tobias Schwab (Musik) und Karl Willmann ihr erstes Lied an. Dann ging es Schlag auf Schlag. Mit mehrstimmigem Gesang, Gitarre, Melodika, Percussion und Glockenspiel rollten die vier Hochschwarzwälder Ureinwohner den Alltag in ihrer Heimat auf.
Auf eigene Lieder folgten Neuinterpretationen der Beatles, immer wieder unterbrochen von musikalischen Zugansagen auf die Melodien von Elvis Presley-Klassikern. Aus „Yesterday“ wurde „Wurschtsaloot“ – ein „Nationalgericht“ der Schwarzwälder; auch dem Sellerie, "bruddals Gmiäs", wurde ein Lied gewidmet.
In den humorvollen Texten der Band steckte ganz viel Wahrheit über das Leben an sich und den Alltag der „Wälder“ im Besonderen. Mundartsprecher im Publikum entdeckten Gemeinsamkeiten und markante Unterschiede der Dialektfärbungen im Unterland, also in Gottenheim, und im Hochschwarzwald, etwa beim Fluchlied. Und die „Wilde Wälder“-Operette entpuppte sich als Liebesduett mit Ausdruckstanz.
Humorvoll-philosophisch wurde der Abend beim Klagegesang einer High-Tech-Waschmaschine, die bei einem Junggesellen immer nur den Standard-Waschgang starten darf und deshalb nach dem Sinn des Lebens fragt.
Weisheiten von Oma und Opa wurden in „Wilde Wälder“-Lieder eingebaut, etwa der Spruch „Mer kann itt nu, mer muen au mol“. Und bei einem anderen Lied ging es um die heilsamen Kräfte eines Abends am Lagerfeuer – „vorne warm, hinde kalt...“.
Nach einem perfekten Konzertabend in der Scheune lies das begeisterte Publikum die „Wälder“ erst nach zwei Zugaben gehen.
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21. Jan. 2016: Wilde Wälder
rockten in der Scheune
Hits von den Beatles, Eric Clapton, Elvis Presley, Metallica und von vielen anderen weltbekannten Musikern und Bands waren die Grundlage für viele witzige Songs der Wilden Wälder
, die am Donnerstag, 21. Januar,
die Bürgerscheune rockten.
Das Publikum in der ausverkauften Bürgerscheune war begeistert. Dä Georg Stelz, dä Karl Willmann, dä Christoph Hog und dä Tobias Schwab erzählten an diesem Abend in ihren Liedern Alltagsgeschichten
vom Samstag in der Stadt - denn shoppe
ist nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung des Ehemanns - oder von Eric Clapton, der seinen Song You are so wonderful tonight
lieber auf alemannisch möchte mit einem Lied
über Gmüs, brutals Gmüs
wie Sellerie.
Der Kraftwerk Song Sie ist ein Model und sie sieht gut aus
musste herhalten für den wunderschönen Mann, den neuen Pfarrer, der für alle Frauen unerreichbar bleibt –
So en scheena Maa und keiner darf ihn ha
.
Die Wilden Wälder sangen - begleitet von Kontrabass, Gitarre, Cajón, Melodica und Glockenspiel - über Leben, Lieben und Leiden im Hochschwarzwald. Schwierig wurde es beim Lied über alemannische Flüche, das vom Publikum mit Hilfe der vorher überreichten Spickzettel mitgesungen werden konnte.
Adieu, gute Nacht, die Wilden Wälder halten Euch auf Trapp
: Das traf für den erfolgreichen Abend in der Bürgerscheune auf jeden Fall zu.
Mit Robbie Williams´ Engel im Bett
und mit einem Schlaflied verabschiedeten sich die vier Musiker von der Bühne und ließen den Abend bei einem Glas Wein mit dem Publikum ausklingen.
Info: www.wilde-waelder-web.de
Text: Liz Koldewey / Fotos: Werner Jäckisch
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