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Kirchenglocken von St. Stephan Gottenheim

Fakten zum Kirchengeläut

Zuständig: Glockeninspektion der Erzbistums Freiburg; dort zu den Gottenheimer Glocken

Tipp Hörprobe (Quartett) mit freundl. Genehmigung der Glockeninspektion Erzbistum Freiburg, Johannes Wittekind

Geläutplan: Jetzt versteh' ich es!

Vier Glocken hängen im Glockengestühl des Kirchturms

  1. Große Dreifaltigkeit: 1.324 kg; 1,26 m ⌀, Ton es, 1989 bei Karl Metz Karlsruhe gegossen
  2. Mittlere große: 780 kg; 1,12 m ⌀, Ton ges, 1726 von den Brüdern Rossier direkt vor der Kirche gegossen
  3. Mittlere kleine: 450 kg; 88 cm ⌀, Ton b, 1726 von den Brüdern Rossier direkt vor der Kirche gegossen
  4. Kleine Petrus und Paulus: 240 kg; 74 cm ⌀, Ton des, 1989 bei Karl Metz Karlsruhe gegossen

Historisch interessant: Die zwei mittleren haben den 2. Weltkrieg nur durch glückliche Umstände überlebt:
Zuerst Wegtransport nach Hamburg, dann aber letztlich doch kein Einschmelzen wegen unklarer Legierung!

Ausführlicher: BZ-Zeitungsartitkel

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Glocken 2020-01: Alle 4 Glocken zusammen Glocken 2020-02: Mittlere, kleine Glocken 2020-03: Große 'Dreifaltigkeit' Glocken 2020-04: Mittlere, große Glocken 2020-05: Kleine 'Petrus & Paulus' Rundgang 2005-47: Glockengestühl von hinten Rundgang 2005-49: Glockenklöppel Rundgang 2005-50: Glockengestühl Rundgang 2005-58: Glocken Rundgang 2005-59: Gr. mittlere Glocke
Alle Bilder: Kurt Hartenbach

Kirchliches Glockengeläut

Traditionell läuten die Kirchenglocken vor einem Gottesdienst, um die Gemeinde in die Kirche zusammenzurufen, sowie während des Gottesdienstes während der Wandlung sowie am Gründonnerstag und in der Osternacht während des Gloria. Gleiches gilt für Taufen, Hochzeiten, Bestattungen (Totengeläut) und ähnliche Ereignisse (säkulares Geläut).

Außerdem gibt es noch das Angelusläuten der katholischen Kirche, das morgendliche, mittägliche und abendliche Läuten der Kirchenglocken, zu dem das Gebet Der Engel des Herrn – in der Osterzeit das Regina caeli – gebetet wird.

In vielen Orten, besonders im ländlichen Bereich, wird der Tod eines Mitgliedes der Kirchengemeinde durch das mittägliche oder abendliche Läuten der Totenglocke (auch Sterbeglocke genannt) nach Eintreffen der Todesnachricht im Pfarrbüro angezeigt.

Die Tradition des kirchlichen Geläuts ist in Deutschland durch die Religionsfreiheit grundgesetzlich geschützt.

Quelle: Wikipedia