08.07.2026 Ortseingangstafeln
Besucher an den Ortseingängen in Gottenheim willkommen heißen
Die Holzgestelle für Vereinsschilder an den Ortseingängen mussten aus Sicherheitsgründen abgebaut werden, die Schilder der Weinprinzessin sind mehr als 10 Jahre alt und nicht mehr aktuell.
Richtige Willkommensschilder gab es in Gottenheim bisher nicht
, sagte Bürgermeister Christian Riesterer in der Gemeinderatssitzung am 24. Juni. Gemeinsam mit Sebastian Lorenz von der Werbeagentur Schuster Junge
aus Merdingen hat deshalb eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderäten und Bürgermeister nachgedacht, Ideen entwickelt und schließlich einen Entwurf erarbeitet.
Diesen stellte Sebastian Lorenz dem Gemeinderat vor. Geplant sind Willkommensschilder
an den jeweiligen Ortseingängen, um die Besucher in Gottenheim zu begrüßen und beim Verlassen des Dorfes zu verabschieden; die Gemeinde und Vereine können die Schilder aber auch zur Werbung für Feste und Veranstaltungen nutzen. Ziel sei es, für Gottenheim eine visuelle Marke zu installieren, es gehe um Wiedererkennbarkeit, um einen positiven Auftritt.
Die Schilder sind unsere Visitenkarte
, so der Bürgermeister. Die in der Gestaltung reduzierten Willkommensschilder auf der Grundlage einer tiefroten, für Gottenheim typischen, Farbe tragen eine Zeichnung des markanten Kirchturms. Die Schilder sollen 1,50 Meter hoch und einen Meter breit sein. Auf der Rückseite steht der Satz Bis bald in Gottene!
.
Eine ganz andere Idee für Willkommensschilder hat Gemeinderat Anton Schlatter entwickelt. Er stellte seinen Vorschlag ebenfalls in der Gemeinderatssitzung vor. Seine Schilder sind an das Wimmelbild angelehnt, das im Zuge des Projektes Gut alt werden in Gottenheim
von der Gemeinde in Auftrag gegeben worden war. Die bunte Zeichnung mit verschiedenen Elementen, dem Kaiserstuhl, der S-Bahn, einem Radfahrer und der Aussichtsplattform auf dem Tuniberg, gefiel den anderen Gemeinderäten ebenfalls gut.
BM Riesterer und einige Gemeinderäte meinten aber, dass die Schilder von Anton Schlatter bei der Vorbeifahrt im Auto in ihrer Vielfalt kaum wahrzunehmen seien. Nach einer längeren Diskussion mit vielen Wortmeldungen aus dem Rat, stimmten die Gemeinderäte mehrheitlich für den Entwurf mit dem Kirchturm, den die Arbeitsgruppe aus dem Gemeinderat entwickelt hat.
Die bunten Schilder, die Anton Schlatter vorgestellt hatte, sollen aber nicht verworfen werden. Sie könnten nach einer Überarbeitung an ausgewählten Standorten ohne Autoverkehr, an Radwegen (z. Bsp. Tuniberg-Höhenweg) und Feldwegen, aufgestellt werden, so der Vorschlag des Bürgermeisters, dem die Gemeinderäte folgten. Dort könnten Besucher anhalten, die Elemente der Wimmelschilder
in Ruhe betrachten und so die Vielfalt von Gottenheim entdecken.