27.02.2026 Neuer Frühlingsweg
Gottenheimer Frühlingsweg durch den Rebberg neu eröffnet
Vom 21. März bis zum 30. April 2026 kann im Gottenheimer Rebberg bei einem Spaziergang durch die blühende Natur der erste Frühlingsweg
entdeckt werden.
Lore Schneider-Höfflin und ihr Mann Christian Schneider haben in wochenlanger Arbeit die Stationen entwickelt, gebastelt, genäht, gebohrt und gehämmert und dabei viele schöne Details gezaubert, die dann im Rebberg zu sehen sind.
Start und Ziel ist der Friedhofsparkplatz. Die Wegstrecke des Frühlingswegs folgt dem Rebhisli-Rundweg und ist übersichtlich ausgeschildert.
„Als der Osterweg nicht mehr aufgebaut wurde fand ich das sehr schade“, so Lore Schneider-Höfflin bei einem Besuch bei BM Christian Riesterer im Rathaus.
Sie kenne den Gottenheimer Rebberg seit Kindertagen, „Früher war ich immer mit meiner Oma in den Reben“, erinnert sich die Gottenheimerin. Der alte Rebberg sei ein besonderes Naturrefugium, eine Oase für Naturliebhaber, für die ganze Familie.
Beim Osterweg von Rebecca Kreiter und Birgit Wenz, der 2021 bis 2024 im Rebberg aufgebaut war, hätten Gottenheimer und Gäste aus der Region den Rebberg neu und anders kennengelernt, findet auch Bürgermeister Riesterer. Auch er habe es bedauert, dass sich für die beiden Frauen keine Nachfolge gefunden habe.
Lore Schneider-Höfflin entwickelte unterdessen ihre eigenen Ideen, um den Osterweg auf ganz andere Art neu zu beleben. „Mit ist es wichtig, alle Menschen, alle Generationen und Konfessionen mitzunehmen. Deshalb gibt es bei mir einen Frühlingsweg und keinen Osterweg“, so die Gottenheimerin. Natürlich seien Oster-Elemente enthalten, Hasen, Eier und anderes mehr. Doch ihr Frühlingsweg verfolgt ein anderes Konzept:
„Die Stationen sprechen für sich. Es gibt keine Begleittexte aber hin und wieder Textanregungen an den Stationen selbst“, so die Erfinderin des Frühlingswegs. Zudem wolle sie die Wegstrecke selbst, das „auf dem Weg sein“ mehr in den Fokus rücken. Auch Bastel-Anregungen für Kinder seien in den Weg integriert.
„Als Frau Schneider-Höfflin mit ihrer Idee zu mir kam, hatte sie mit ihrem Mann schon viele Objekte hergestellt. Sie kam mit einem fertigen Konzept und wollte vor allem wissen, ob die Gemeinde das Projekt unterstützten würde“, berichtet BM Riesterer von einem ersten Treffen. Für ihn keine Frage: „Natürlich unterstützen wird das Engagement der Familie gerne, mit Know-how, der Arbeitskraft des Bauhofs und bei allen anderen Dingen, die es braucht, damit der Frühlingsweg ein Erfolg wird.“
Lore Schneider-Höfflin freut sich schon darauf, den Frühlingsweg im Rebberg aufzubauen. „Wir haben schon viel gearbeitet, das Meiste ist geschafft. Einiges ist noch zu tun.“
Am 21. März werde alles bereit sein für die Spaziergänger und Wanderer auf dem Frühlingsweg. 3,5 Kilometer ist er lang, die Besucher spazieren auf gut begehbaren Feldwegen. „Der Frühlingsweg ist für alle Generationen gedacht, Kinder, Familien, auch für ältere Gottenheimer“, so Lore Schneider-Höfflin.
Sie bedankt sich vor allem bei ihrem Mann für die Unterstützung und bei Firmen für Spenden:
So kommen die Veilchen für die Veilchenhängewand von der Gärtnerei Gäng, die Firma Bernd König war dem Ehepaar mit einigen Baumscheiben behilflich und die Firma Hauri in Bötzingen hat die Steine für den Frühlingsweg gespendet.
