20.03.2026 GR ändert BPL im Gewerbegebiet Nägelsee 2. Erweit.
SensoPart plant neues Verwaltungsgebäude mit 300 Arbeitsplätzen
Über eine Änderung des Bebauungsplans im „Gewerbegebiet Nägelsee, 2. Erweiterung“ hatte der Gemeinderat in der Februar-Sitzung am 25. Februar zu entscheiden.
Die Änderung ist wegen der Erweiterungspläne des Gottenheimer Unternehmens SensoPart notwendig. Der Sensorhersteller plant den Bau weiterer Gebäude. Plan
Zunächst soll ein neues Verwaltungsgebäude innerhalb der bestehen Bebauungsplangrenzen umgesetzt werden. Dafür ist eine Bebauungsplanänderung erforderlich. Im Wesentlichen muss für das neue Verwaltungsgebäude die zulässige Geschossigkeit von 2 auf 4 Geschosse, sowie die zulässige Gebäudehöhe von 14 Meter auf 16 Meter erhöht werden.
Klaus Gremmelspacher, seit drei Jahren Geschäftsführer von SensoPart, war in der Gemeinderatssitzung anwesend und erläuterte die Pläne des Unternehmens. SensoPart stehe trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gut da.
Auch für 2026 rechne man wie schon im Vorjahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. Zuletzt habe das Unternehmen 2017 den Neubau eines Produktionsgebäudes umgesetzt.
Weil SensoPart auch künftig in Deutschland produzieren wolle, sei nun eine weitere Erweiterung notwendig.
Deshalb habe das Unternehmen für den Standort Gottenheim einen Masterplan entwickelt, erster Baustein sei das neue Verwaltungsgebäude. Dort sollen künftig vor allem Ingenieure für die Entwicklung arbeiten. Im neuen viergeschossigen Verwaltungsneubau könnten bis zu 300 Arbeitsplätze geschaffen werden.
Nach den Ausführungen von Geschäftsführer Klaus Gremmelspacher waren sich die Gemeinderäte einig, dass die Erweiterung des Unternehmens für die Gemeinde positiv sei. Ein erfolgreiches Unternehmen stehe für sichere Gewerbesteuereinnahmen und auch als Arbeitgeber sei SensoPart in Gottenheim ein wichtiger Faktor.
Der Gemeinderat beschloss die Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Nägelsee 2. Erweiterung“ zugunsten der Firma SensoPart. Die Kosten für die Änderung des Bebauungsplanes trägt SensoPart. Ein entsprechender städtebaulicher Vertrag zur Absicherung der Gemeinde soll dazu angefertigt werden.
Laut Gremmelspacher werde SensoPart vermutlich noch in diesem Jahr mit den Planungen für das Verwaltungsgebäude beginnen. Mit dem Baubeginn rechnet er frühestens 2028.