Ausbau Breisgau-S-Bahn 2020 im Bereich Gottenheim

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Auf dieser Seite wird laufend über das für Gottenheim sehr wichtige und zukunftsweisende Konzept Breisgau-S-Bahn 2020 zum Ausbau des bestehenden ÖPNV berichtet.

Weiterführende Links

Alle Presseartikel zum Thema Breisgau-S-Bahn

Pressemitteilung ALSTOM zum Auftrag und Produktdatenblatt ALSTOM Coradia Continental (Engl.)

Breisgau-S-Bahn 2020: Breisacher Bahn

ZRF zur Breisgau-S-Bahn 2020

Präsentation: Bürgerinfo zur Breisacher Bahn 2020

Beratungsdienstleistung Eisenbahnkreuzungsgesetz

Tipp Fotobericht und Videos: Gleiserneuerung zw. Gottenheim-Hugstetten im August 2013


27.10.2016: ALSTOM bekommt Auftrag über 130 Mio für 24 Fahrzeuge

Alstom hat einen Auftrag über die Lieferung von 24 Fahrzeugen im Wert von über 130 Millionen Euro an DB Regio erhalten. Die neuen drei- und vierteiligen Elektrotriebwagen des Typs Coradia Continental werden ab Dezember 2019 im Netz der Breisgau S-Bahn eingesetzt. Die Züge werden im Alstom-Werk in Salzgitter, Niedersachsen, gefertigt.

Wir freuen uns, dass DB Regio uns erneut für die Lieferung unserer Coradia Continental ausgewählt hat, die sich durch eine Verfügbarkeit über 99% bewährt haben. Das Fahrzeug ist umweltfreundlich und wird aus 90% wiederverwertbaren Materialien gebaut. Mit dem Coradia Continental unterstützt Alstom die Entwicklung des nachhaltigen Verkehrs in Baden-Württemberg, sagte Didier Pfleger, Sprecher der Geschäftsführung bei Alstom Deutschland und Österreich.

Seit 2008 wird Alstoms Coradia Continental erfolgreich von sieben verschiedenen Kunden in Deutschland eingesetzt. Insgesamt fahren heute bereits 222 Coradia Continental Züge in Deutschland. DB Regio hat bereits über 100 dieser Fahrzeuge für Bayern und Nordrhein-Westfalen geordert. Die neuen S-Bahnen von Alstom verkehren künftig in Baden-Württemberg auf den Strecken Freiburg – Endingen/Breisach, Freiburg – Titisee- Donaueschingen – Villingen sowie Freiburg – Titisee – Seebrugg.

Alstoms Coradia Continental Elektrotriebwagen erreicht Betriebsgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Er bietet hervorragende Beschleunigungseigenschaften und verkürzt damit die Reisezeiten. Die drei- und vierteiligen Triebzüge besitzen jeweils 164 bzw. 249 Sitzplätze. Besonderer Wert wurde auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten ausreichend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Antriebsausrüstung ist auf dem Dach angeordnet, sodass der Innenraum großzügig gestaltet werden konnte – mit einem breiten und stufenfreien Gang für besseren Fahrgastfluss im Zug. Der Coradia Continental ist mit WLAN sowie Steckdosen, Videokameras und einem Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgestattet, das aktuelle Verbindungsdaten anzeigt.

Der Coradia Continental gehört zu Alstoms Coradia Reihe von modularen Zügen, die von einem Know-how von mehr als 30 Jahren und bewährten technischen Lösungen profitieren. Bisher wurden mehr als 2.400 Coradia Züge verkauft und 1.900 verkehren zurzeit in Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden und Kanada.
Quelle: ALSTOM, Pressemitteilung

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Coradia Continental 01 Coradia Continental 02 Coradia Continental 03 Coradia Continental 04 Coradia Continental 05
Bilder: © ALSTOM


15.09.2016: DB-Regio soll Zuschlag für Ost-West-Achse erhalten

Durchgehendes Streckennetz

Nach Abschluss der Auswertung der Angebote für das Netz Breisgau Ost-West soll DB Regio den Zuschlag für den Netzbetrieb erhalten. Ab Dez. 2019 gibt es dann umsteigefreie Verbindungen von Breisach und Endingen nach Seebrugg und Villingen. Dazu muss die Elektrifizierung der Strecken erfolgen.

Von Dezember 2019 an fahren die Nahverkehrszüge im Netz Breisgau-Ost-West (Vergabenetz 9a) an Werktagen umsteigefrei durch. Mit der Neuvergabe an die Deutsche Bahn konnten wir einen um drei Euro günstigeren Preis pro Zugkilometer erreichen. Statt 11,69 Euro pro Zugkilometer zahlt das Land künftig rund acht Euro pro Zugkilometer. Das trotz neuer Fahrzeuge und trotz des anspruchsvollen Betriebsprogramms auf einer eingleisigen Infrastruktur mit Steilstrecke. Neben dem durchgehenden Halbstundentakt zwischen Breisach, Endingen und Neustadt profitieren die Fahrgäste von zahlreichen weiteren Verbesserungen wie mehr Sitzplätze, größere Mehrzweckbereiche beispielsweise für Fahrräder und Skiausrüstungen, Klimaanlagen oder WLAN in den Fahrzeugen, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. Die Auswertung der Angebote für das Vergabenetz Breisgau Ost-West ist durch das Land abgeschlossen. Den Zuschlag für den Betrieb soll ab Dezember 2019 für 12,5 Jahre und für rund 2,9 Millionen Zugkilometer pro Jahr DB Regio – der günstigste Bieter – erhalten. Die unterlegenen Bieter können gegen diese Entscheidung binnen zehn Tagen ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen.

DB Regio wird neue drei- und vierteilige Elektrotriebwagen der Fa. Alstom, Coradia Continental einsetzen. Die Züge verkehren künftig im neuen Landesdesign. Die Züge können mit einer Schienenkopf-Konditionierungsanlage nachgerüstet werden. Diese bietet eine Möglichkeit zur Reduzierung der Lärmemissionen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Das Land wird gemeinsam mit der Region prüfen, ob diese zusätzliche Investition sinnvoll und umsetzbar ist.

Die erfolgreiche Betriebsaufnahme im Dezember 2019 hängt von einer rechtzeitigen Fertigstellung der Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Projektes Breisgau S-Bahn 2020 in der 1. Stufe 2018 ab. Hierzu zählt insbesondere die Elektrifizierung der Strecken Breisach – Freiburg, Endingen – Gottenheim und Neustadt – Donaueschingen. Der Zeitplan für die einzelnen Projekte sieht eine Fertigstellung bis spät. Juni 2019 vor. Die wesentlichen Baumaßnahmen sind in den Jahren 2017 und 2018 vorgesehen. Die Infrastrukturbetreiber DB Netz AG, DB Station und Service AG und die SWEG arbeiten zielstrebig auf eine rechtzeitige Fertigstellung hin.

An der Finanzierung des Verkehrsangebotes ist nicht nur das Land, sondern auch der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) beteiligt. So finanziert der ZRF den Halbstundentakt zwischen Gottenheim und Endingen zu den Nebenverkehrszeiten. Die für das Verkehrsangebot nötigen Infrastrukturmaßnahmen von mehr als 300 Millionen Euro werden vom Bund, vom ZRF, vom Land und vom Schwarzwald-Baar-Kreis finanziert. Ich setze darauf, dass die erheblichen Angebotsausweitungen zu deutlich mehr Fahrgästen führen und dadurch der Marktanteil des Öffentlichen Verkehrs im Breisgau weiter steigen wird, so Minister Hermann.

Um die Betriebsaufnahmen im Freiburger Raum zu entzerren, wird das Land die Betriebsaufnahme des Netzes 4 (Rheintal), in dem die RE- und RB-Leistungen Offenburg-Basel enthalten sind, um ein halbes Jahr auf Juni 2020 verschieben. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber Bieter und Hersteller haben uns signalisiert, dass sie mehr Vorlaufzeit für die Produktion der Fahrzeuge brauchen, so Hermann. Die bisherigen Ausschreibungen einschließlich der jetzt erfolgten Vergabe des Netzes 9a haben gezeigt, dass wir nur dann wirtschaftliche Ergebnisse erzielen, wenn wir ein Ohr am Markt haben. Zudem werde durch die Verschiebung vermieden, dass zum Dezember 2019 in der Region Freiburg drei Ausschreibungsnetze gleichzeitig in Betrieb gehen. Das noch in der Ausschreibung befindliche Netz 9b (Freiburger Y) soll weiterhin wie geplant im Dezember 2019 starten.

Streckenabschnitte, die mit dem neuen Fahrplankonzept umsteigefrei verbunden werden:
- Freiburg – Gottenheim – Breisach (wird elektrifiziert)
- Gottenheim – Bahlingen – Endingen (wird elektrifiziert)
- Freiburg – Kirchzarten – Hinterzarten – Titisee – Neustadt
- Neustadt – Donaueschingen – Villingen (wird elektrifiziert zw. Neustadt – Donaueschingen)
- Titisee – Seebrugg

Das vom Land vorgesehene Verkehrsprogramm: Werktags (montags bis samstags):
Halbstündliche Bedienung zwischen Breisach bzw. Endingen und Neustadt (Schwarzwald), durchgehende Züge von Breisach über Gottenheim, Freiburg, Titisee nach Seebrugg; Endingen über Gottenheim, Freiburg, Titisee nach Villingen.
An Sonn- und Feiertagen gibt es zwischen Breisach, Endingen und Freiburg in der Zeit von etwa 9 bis 18 Uhr die Besonderheit, dass das Angebot aus Gründen des Fahrzeugumlaufes über einen anderen Verkehrsvertrag erbracht wird.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg Pressemitteilung

28.04.2015: Ausbau der Kaiserstuhlbahn (Abschnitt Ost)

Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Kaiserstuhlbahn eingeleitet. Das Verfahren beginnt zunächst mir der Anhörung für den ersten Teil des Ausbaus der Kaiserstuhlbahn. Die Unterlagen für den Planfeststellungsabschnitt Ost werden ab dem 6. Mai 2015in den betroffenen Gemeinden Bahlingen, Teningen-Nimburg, Eichstetten, Bötzingen, Gottenheim einen Monat lang zur Einsicht ausliegen, hieß es aus Freiburg.

Mit dem Ausbau der Kaiserstuhlbahn wird das Mobilitätskonzept des Landes konsequent vorangetrieben, freut sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer über die anstehende Verbesserung der Nahverkehrsanbindung der Kaiserstuhlgemeinden.

Im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes Breisgau-S-Bahn 2020 soll die Eisenbahninfrastruktur der Kaiserstuhlbahn in einem Gesamtprojekt ausgebaut werden. Mit dem sog. Abschnitt Ost hat die SWEG die Planfeststellung des ersten von drei Abschnitten beim für die Planfeststellung zuständigen RP beantragt.

In diesem ersten Schritt sind Oberleitungen zur Elektrifizierung der Strecke geplant. Der Bahnhof Nimburg (Baden) soll zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden. Darüber hinaus soll die Leit- und Sicherungstechnik erweitert, die Bahnsteiglängen auf 105 Meter vereinheitlicht und die Bahnsteiglänge für Züge bis zu einer Länge von 112 Meter angepasst werden.

Daneben sind auch Änderungen im Wirtschaftswegenetz sowie Änderungen an Haltepunkten und Bahnhöfen vorgesehen.

Quelle: Regierungspräsidium Freiburg

Hintergrund: Für die Errichtung einer Oberleitung ist im Regelfall zwischen der Schienenoberkante und der Unterkante einer kreuzenden Brücke eine Durchfahrtshöhe von 5,70m erforderlich. Im Bereich der Gemeinde Gottenheim liegen zwei im Zuge des Straßenbauprojektes B31 West errichtete Brücken der B31 und L115. Diese Brücken weisen eine zu geringe Durchfahrtshöhe auf. Auch eine besonders platzsparende Form der Oberleitung, etwa eine Stromschiene, findet keinen Platz. Somit muss das Gleis unter den beiden Brücken um 70 – 80 cm abgesenkt werden.

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Ausbau Kaiserstuhlbahn Absenkung Gleise 01 Absenkung Gleise 02 Absenkung Gleise 03 Bestehendes Gleis 2014
Bilder: © SWEG bzw. K.Hartenbach (letztes)


15.04.2015: Konzeptvorstellung Breisgau-S-Bahn 2020

Ausbaustufe 2018-neu

In der Ausbaustufe 2018-neu werden durch den gezielten Ausbau der Schienenstrecken viele Verbesserungen für die Nutzer erreicht. Auf nahezu allen Abschnitten sind die Züge künftig häufiger unterwegs, vor allem in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags sowie am Wochenende.

Auch sollen alle Strecken elektrisch betrieben werden. Um dies zu ermöglichen, ist der Neubau von Oberleitungen an den jeweiligen Strecken notwendig. Die Elektrifizierung ist Voraussetzung, um die Kapazitäten nachhaltig erhöhen zu können. Die elektrisch angetriebenen Eisenbahnfahrzeuge, die künftig in der Region verkehren sollen, sind in vielen Fällen länger als die heute eingesetzten Fahrzeuge und bieten dadurch deutlich mehr Kapazitäten.Auch aus ökologischer Sicht bietet der elektrische Betrieb Vorteile und es können die Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden.

Ein sehr wichtiger Aspekt ist zudem die Durchbindung von Zügen auf vorhandenen Strecken. So sollen zum Beispiel die Züge aus dem Höllental bis nach Breisach durchgehend verkehren. Ein Umstieg am Freiburger Hauptbahnhof entfällt somit zukünftig. Außerdem werden die Züge in Gottenheim und Titisee gekuppelt und geflügelt.

Quelle: REGIO-VERBUND GmbH

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Alle Bilder: © Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg


Zuletzt geändert 1. May. 2017 Kurt Hartenbach. Diese Seite: gottenheim.de> Aktuell> BSB_2020 Lesemodus