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Ausbau Breisgau-S-Bahn 2020 im Bereich Gottenheim

Fotoberichte zum Ausbau des (auch für Gottenheim wichtigen) ÖPNV im Rahmen des Projekts Breisgau-S-Bahn 2020 und der zugehörigen Baumaßnahmen auf der gesamten Gottenheimer Gemarkung.

Weiterführende Links

Anf.2019: Drei-Diesel-Takt vorm Bahnhof...

Presseartikel zum Thema Breisgau-S-Bahn

Breisgau-S-Bahn 2020: Breisacher Bahn

ZRF zur Breisgau-S-Bahn 2020

Präsentation: Bürgerinfo zur Breisacher Bahn 2020

Beratungsdienstleistung Eisenbahnkreuzungsgesetz

Produktdatenblatt: ALSTOM Coradia Continental (Englisch)

Wiki-Infos zum ALSTOM Coradia Continental

Fotobericht: Ende der Bahnhofsära Gottenheim 31. Jan. 2019

Tipp Fotobericht und Videos: Gleiserneuerung zw. Gottenheim-Hugstetten; Aug. 2013


06.07.2019: Die neuen Gleise liegen schon, die Unterführung hat einen Deckel

Von der Bötzingerstraße bis zur Mühlbachbrücke liegen nun wieder Gleise und L-Steine werden versetzt, der Bau der Rampen für die Unterführung läuft. Von der Mühöbachbrücke bis zur Buchheimerstraße wird noch am Unterbau gearbeitet, da geht es nun mit der Vollsperrung des dortigen Bahnübergangs vom 1. bis 26. Juli weiter...

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06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 31 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 32 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 33 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 34 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 35 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 36 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 37 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 38 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 39 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 40 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 41 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 42 06.Juli 2019: Ausbauarbeiten 43
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


17.06.2019: Neue Brücke über den Mühlenbach (Faltenbach) fast fertig

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17. Juni 2019: Neue Bachbrücke fast fertig
Bild: Christian Riesterer


12.06.2019: Betonbauarbeiten für die Bahnunterführung

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12. Juni 2019: Bau der Unterführung 16 12. Juni 2019: Bau der Unterführung 17 12. Juni 2019: Bau der Unterführung 18 12. Juni 2019: Bau der Unterführung 19 12. Juni 2019: Bau der Unterführung 20
Alle Bilder: Christian Riesterer


04.06.2019: Ausbauarbeiten am Gottenheimer Bahnhof

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4. Juni 2019: Stand der Ausbauarbeiten am Bahnhof
Copyright Bild: Projektseite BSB-2020 der Deutschen Bahn AG


01.05.2019: Verdichtung im Einschnitt & Erhöhung Bahnübergang Anglersee

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1.Mai 2019: Im Einschnitt 01 1.Mai 2019: Im Einschnitt 02 1.Mai 2019: Im Einschnitt 03 1.Mai 2019: Im Einschnitt 04 1.Mai 2019: Im Einschnitt 05 1.Mai 2019: Im Einschnitt 06 1.Mai 2019: Im Einschnitt 07 1.Mai 2019: Im Einschnitt 08 1.Mai 2019: Im Einschnitt 09 1.Mai 2019: Im Einschnitt 10 1.Mai 2019: Im Einschnitt 11 1.Mai 2019: Im Einschnitt 12 1.Mai 2019: Im Einschnitt 13 1.Mai 2019: Im Einschnitt 14 1.Mai 2019: Im Einschnitt 15
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


19.04.2019: Stahlbetonarbeiten Bahnunterführung / Bachbrücke / Untergrundverdichtung

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Transport der Ramme 61 Im Einschnitt 71 Im Einschnitt 72 Auf der Strecke 73 Auf der Strecke 74 Auf der Strecke 75 Auf der Strecke 76 Auf der Strecke 77 Auf der Strecke 78 Unterführung 79 Unterführung 80 Unterführung 81 Unterführung 82 Unterführung 83 Unterführung 84 Unterführung 85 Unterführung 86 Bachbrücke im Bau 87 Bachbrücke im Bau 88 Bachbrücke im Bau 89 Bachbrücke im Bau 90 Auf der Strecke 91 Auf der Strecke 92 Zwischenlager 93 Zwischenlager  94
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


20.03.2019: Ein Meilenstein ist geschafft!

Separate Fotoserie vom Einbau des riesigen Rohres quer unter den zukünftigen Bahngleisen der Breisgau-S-Bahn.

19.03.2019: Bau der neuen U-Bahnröhre geht flott voran!

U-Bahnrohr verlegt 60

Die Entfernung der alten Eisenbahnanlagen ist in den letzten Wochen gut vorangekommen, der Bahnübergang nach Bötzingen wurde für mindestens 3 Monate (vorgeschriebene Lärmkompensationsmaßnahme LKM gem. BImSchG) für die B31-umgehungsgeplagten Anwohner der Bötzingerstraße gesperrt und im Einschnitt sowie der Strecke nach Hugstetten findet der notwendige Bodenaushub statt, sodass die Maulwurfshügel beim Lagerplatz an der Grenze zu Buchheim immer weiter in den Himmel wachsen.

Auch der Bau der tiefergelegten, zukünftigen U-Bahnlinie 1 (Förderprogramm Futura 2100 des Landes), quer unter den darüber zu liegen kommenden neuen Gleisen des späteren Hauptbahnhofs Gottenheim (ähnlich wie beim etwas größeren Hauptbahnhof in Berlin,) ist nach der närrischen Zeit nun wieder voll im Zeitplan: Am 20. März wird zunächst die riesige Stahlröhre in den Dimensionen von 400 x 10 m (oder waren es dm?, km?, ach egal) mit eigens aus der ganzen Republik heran gekarrten Schwerstlastkränen in die vorbereitete gigantische Grube gehoben...

Die notwendige Wasserhaltung sorgt mit tausenden von Kubikmetern (oder waren es Liter?) pro Tag bzw. Minute derzeit für einen hohen Wasserstand im Rhein, zumindest kurzfristig beim Pegel Weisweil. Falls Alles weiter planmäßig so vorangeht wie bisher, ist am 1. April das Richtfest für den U-Bahntunnel, zudem die Bevölkerung von Gottenheim und Umgebung herzlichst eingeladen ist! Punkt 9:00 werden Landespolitiker mit Spaten zu Ansprachen am großen Bahnhof erwartet...
Hinweis für Auswärtige: Die Parklätze beim Bahnhof sind leider reserviert, nutzen Sie den beschaulichen SEV-Shuttleservice!
Truk Hcabnetrah, inoffiz. Pressesprecher Gde. Gottenheim

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Mitten im Bauen 50 Mitten im Bauen 51 Mitten im Bauen 52 Mitten im Bauen 53 Mitten im Bauen 54 Mitten im Bauen 55 Mitten im Bauen 56 Mitten im Bauen 57 Mitten im Bauen 58 Mitten im Bauen 59
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


20.02.2019: Weiter gehts...

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Her mit der neuen Brücke 41 Her mit der neuen Brücke 42 Her mit der neuen Brücke 43 Her mit der neuen Brücke 44 Her mit der neuen Brücke 45 Her mit der neuen Brücke 46 Her mit der neuen Brücke 47
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


10.02.2019: Weg mit den alten Gleisen!

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Weg mit dem Alten 25 Weg mit dem Alten 26 Weg mit dem Alten 27 Weg mit dem Alten 28 Weg mit dem Alten 29 Weg mit dem Alten 30 Weg mit dem Alten 31 Weg mit dem Alten 32 Weg mit dem Alten 33 Weg mit dem Alten 34 Weg mit dem Alten 35 Weg mit dem Alten 36 Weg mit dem Alten 37 Weg mit dem Alten 38 Weg mit dem Alten 39 Weg mit dem Alten 40
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


27.01.2019: Die letzten Tage der alten Eisenbahn ...

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Die letzten Tage 10 Die letzten Tage 11 Die letzten Tage 12 Die letzten Tage 13 Die letzten Tage 14 Die letzten Tage 15 Die letzten Tage 16 Die letzten Tage 17 Die letzten Tage 18 Die letzten Tage 19 Die letzten Tage 20 Die letzten Tage 21 Die letzten Tage 22 Die letzten Tage 23 Die letzten Tage 24
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


25.01.2019: Spatenstich zum Ausbau der Breisgau-S-Bahn

Neben den Bürgermeistern entlang der Strecke konnte Gottenheims Bürgermeister Christian Riesterer zum Spatenstich für den Ausbau der Breisacher Bahn am Freitag, 25. Januar, auch Verkehrsminister Winfried Hermann und Landrätin Dorothea Störr-Ritter, in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF), begrüßen sowie die Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG. Am 1. Februar beginnen die Bauarbeiten und es fahren keine Züge mehr. Bis Ende November müssen Pendler und Schüler auf Busse im Rahmen des Schienenersatzverkehrs umsteigen.

Trotz der Einschränkungen für Bahnfahrer und der umwälzenden Bauarbeiten im Dorf, so Bürgermeister Christian Riesterer am Freitag bei den Ansprachen in der Turnhalle, sei der Ausbau der Breisacher Bahn ein wichtiges, nachhaltiges Projekt. Wir stehen zum Ausbau, der die Region fit für die Zukunft mache, so der Gottenheimer Bürgermeister. Gottenheim sei durch die Bauarbeiten stark betroffen, nicht nur wegen des Ausfalls der Züge. Auch der Umbau des Bahnhofs werde die Bürgerinnen und Bürger monatelang beschäftigen. Am Bahnhof bleibt kein Stein auf dem anderen, so Riesterer zu den umfangreichen Umbauarbeiten.

Ungeachtet der eklatanten Preissteigerungen stehe das Land zum Schienenprojekt Breisgau-S-Bahn 2020 sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. Zum Ausbau des Schienennetzes gebe es keine Alternative, nur die Schiene schaffe eine nachhaltige Mobilität der Zukunft. Die Breisacher Bahn sei ein wichtiger Baustein zur Verbesserung des Angebots auf der Schiene in der Region Südbaden. Deshalb fördere das Land das Gesamtprojekt trotz gestiegener Kosten zur Stärkung nachhaltiger Mobilität. Das Land Baden-Württemberg habe hier Nachholbedarf. Landrätin Dorothea Störr-Ritter betonte, der Ausbau der Breisacher Bahn sei ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept Breisgau-S-Bahn 2020, dies sei ein Tag der Freude. Eine Verschiebung des Ausbaus sei trotz der Kostenexplosion keine Option gewesen.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, betonte: Mit diesen Investitionen schaffen wir die Voraussetzungen für durchgehende, umsteigefreie Verbindungen zwischen Breisach und Villingen. Er freue sich, dass die Bauarbeiten auf der Breisacher Bahn planmäßig begonnen werden könnten. Damit seien neben den Arbeiten auf der Höllentalbahn Ost zwischen Titisee-Neustadt und Donaueschingen zwei große Bauabschnitte der Breisgau-S-Bahn 2020 im Bau. Nach dem Ausbau auf der Höllentalbahn West zwischen Freiburg und Titisee-Neustadt, der Strecke Titisee–Seebrugg (Drei-Seen-Bahn) und dem noch laufenden Ausbau auf der östlichen Höllentalbahn wird so der nächste Abschnitt der durchgängigen West-Ost-Achse zwischen Breisach und Donaueschingen realisiert. Thorsten Krenz machte deutlich: Für eine umweltfreundliche Mobilität ist ein Ausbau der Schieneninfrastruktur im Regionalverkehr hier in der Metropolregion Freiburg von großer Bedeutung. Ich freue mich, dass künftig weitere 23 Kilometer Strecke zu den geplanten 140 Kilometern im Netz der Deutschen Bahn für die Breisgau-S-Bahn hinzukommen.

Bereits im Dezember 2018 haben erste Vermessungsarbeiten und Kampfmittelsondierungen entlang der Strecke begonnen. Am Bahnhof in Gottenheim ist in den letzten Wochen eine Betriebsfläche für die Bauarbeiten und die Baustellenlogistik entstanden. Entlang der Strecke sind weitere Vorbereitungsarbeiten für verschiedene Baustelleneinrichtungsflächen unter anderem auf den Gemarkungen Freiburg und March gestartet. Bis zum Beginn der Hauptbauarbeiten entlang der Strecke wurden die übrigen vorbereitenden Arbeiten, wie beispielsweise die Beweissicherung an Bestandsgebäuden sowie weitere Kampfmitteluntersuchungen durchgeführt. Zu den wichtigsten Bauarbeiten auf der Breisacher Bahn gehört der für die Elektrifizierung notwendige Neubau der kompletten Oberleitungsanlage zwischen Freiburg und Breisach. Dazu kommen die elektrische Versorgung und der Anschluss der Strecke an das Bahnstromnetz der Deutschen Bahn. Auch eine Erneuerung der kompletten Stellwerkstechnik findet statt. In Breisach und Gottenheim entstehen elektronische Stellwerke, die künftig vom Zentralstellwerk im Bahnhof Freiburg-Wiehre gesteuert werden. Dort wurde 2018 bei den Umbauarbeiten auf der Höllentalbahn West ein neues Betriebsgebäude zur Lenkung weiter Teile des regionalen S-Bahn-Verkehrs gebaut. Aktuell wird bereits der gesamte Zugverkehr auf der Höllentalbahn West von dort aus gemanagt.

Auf der Breisacher Bahn sind im Zuge des Streckenausbaus mit einer künftig deutlich leistungsfähigeren Betriebsführung an insgesamt 23 Bahnübergängen technische Anpassungen und Umbauarbeiten notwendig. Vier Bahnübergänge werden entsprechend den genehmigungsrechtlichen Vereinbarungen geschlossen. Ein weiterer Vorteil für die Fahrgäste ist der barrierefreie Ausbau aller Stationen auf dem Streckenabschnitt. An den modernisierten Haltepunkten werden die Fahrgäste durch Rampen oder Aufzüge künftig überall bequem die 210 Meter langen Bahnsteige und die modernen Elektrotriebzüge erreichen.

Weitere Infos zum Bauprojekt finden Interessierte im im Bauinfoportalund der App des Projektes Breisgau-S-Bahn 2020

Text: Marianne Ambs

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Spatenstich zum Ausbau 01 Spatenstich zum Ausbau 02 Spatenstich zum Ausbau 04 Spatenstich zum Ausbau 03 Spatenstich zum Ausbau 05
Alle Bilder: Marianne Ambs


22.04.2018: Gleisabsenkung abgeschlossen, Oberleitung installiert

Inzwischen sind beide Gleisabsenkungen durchgeführt und man kann unter der Sodabrücke die relativ kurze Strecke der eigentlichen Absenkung gut erkennen. Im Einfahrtsbogen der Kaiserstuhlbahn ist bis auf die Verlegung der Sicherheitsleitungen fast alles abgeschlosssen. Die Oberleitung ist voll installiert, muss aber noch auf Bahnstrom und vor allem die neuen Coradia-Elektrotriebzüge warten, die erst Anfang 2020 nach Abschluß des Gesamtprojekts geliefert werden.

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Absenkung 2018-16 Absenkung 2018-17 Absenkung 2018-18
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


28.01.2018: Absenkung der Gleise der Kaiserstuhlbahn

Nur wenige Jahre ist es her, dass die Bundesstraße 31 als Ortsumfahrung von Gottenheim feierlich eingeweiht wurde. In dem Zuge ebenfalls dem Verkehr übergeben wurden die zwei Brücken, unter denen die Kaiserstuhlbahn von Bötzingen kommend durchfährt:
die im Volksmund Soda-Brücke genannte zur Fortsetzung der B31 und die Brücke der Landstraße 115 kurz vor dem Netto-Markt. Doch die Planfeststellung für die B31 und diese zugehörigen Brücken stammt aus dem Jahr 1994, und damals war eine Planfestellung für die Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn nicht absehbar. So wurden die Brücken seinerzeit für moderne Elektrotriebwagen zu flach geplant und gebaut.

Nun aber werden im aktuellen Bauabschnitt die Oberleitungen für die Bahnlinie auf der Strecke von Riegel bis Gottenheim neu gebaut, und die brauchen einen Mindestabstand zur Brückenoberkante, das Gleis werde daher unter den Brücken um 70 bis 80 Zentimeter abgesenkt. Da eine Bahnlinie aber nur wenig Steigung oder Gefälle verträgt, müssten auch die Zu-und Abfahrten zu den Brücken hin ausgerundet werden, unter der B-31-Brücke werde so auf einer Länge von 214 Metern gearbeitet, unter der L 115 sei die in einer Kurve liegende Baustelle sogar 235 Meter lang.

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Absenkung 2018-06 Absenkung 2018-07 Absenkung 2018-08 Absenkung 2018-09 Absenkung 2018-10 Absenkung 2018-11 Absenkung 2018-12 Absenkung 2018-13 Absenkung 2018-14 Absenkung 2018-15
Aufnahmen vom August und Oktober 2017
Absenkung 2018-21 Absenkung 2018-22 Absenkung 2018-23 Absenkung 2018-24 Absenkung 2018-25
Alle Bilder: Kurt Hartenbach


27.10.2016: ALSTOM bekommt Auftrag über 130 Mio € für 24 Triebzüge

Alstom hat einen Auftrag über die Lieferung von 24 Fahrzeugen im Wert von über 130 Millionen Euro an DB Regio erhalten. Die neuen drei- und vierteiligen Elektrotriebwagen des Typs Coradia Continental werden ab Dezember 2019 im Netz der Breisgau S-Bahn eingesetzt. Die Züge werden im Alstom-Werk in Salzgitter, Niedersachsen, gefertigt.

Wir freuen uns, dass DB Regio uns erneut für die Lieferung unserer Coradia Continental ausgewählt hat, die sich durch eine Verfügbarkeit über 99% bewährt haben. Das Fahrzeug ist umweltfreundlich und wird aus 90% wiederverwertbaren Materialien gebaut. Mit dem Coradia Continental unterstützt Alstom die Entwicklung des nachhaltigen Verkehrs in Baden-Württemberg, sagte Didier Pfleger, Sprecher der Geschäftsführung bei Alstom Deutschland und Österreich.

Seit 2008 wird Alstoms Coradia Continental erfolgreich von sieben verschiedenen Kunden in Deutschland eingesetzt. Insgesamt fahren heute bereits 222 Coradia Continental Züge in Deutschland. DB Regio hat bereits über 100 dieser Fahrzeuge für Bayern und Nordrhein-Westfalen geordert. Die neuen S-Bahnen von Alstom verkehren künftig in Baden-Württemberg auf den Strecken Freiburg – Endingen/Breisach, Freiburg – Titisee- Donaueschingen – Villingen sowie Freiburg – Titisee – Seebrugg.

Alstoms Coradia Continental Elektrotriebwagen erreicht Betriebsgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Er bietet hervorragende Beschleunigungseigenschaften und verkürzt damit die Reisezeiten. Die drei- und vierteiligen Triebzüge besitzen jeweils 164 bzw. 249 Sitzplätze. Besonderer Wert wurde auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten ausreichend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Antriebsausrüstung ist auf dem Dach angeordnet, sodass der Innenraum großzügig gestaltet werden konnte – mit einem breiten und stufenfreien Gang für besseren Fahrgastfluss im Zug. Der Coradia Continental ist mit WLAN sowie Steckdosen, Videokameras und einem Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgestattet, das aktuelle Verbindungsdaten anzeigt.

Der Coradia Continental gehört zu Alstoms Coradia Reihe von modularen Zügen, die von einem Know-how von mehr als 30 Jahren und bewährten technischen Lösungen profitieren. Bisher wurden mehr als 2.400 Coradia Züge verkauft und 1.900 verkehren zurzeit in Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden und Kanada.
Quelle: ALSTOM, Pressemitteilung

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Coradia Continental 01 Coradia Continental 02 Coradia Continental 03 Coradia Continental 04 Coradia Continental 05
Bilder: © ALSTOM


15.09.2016: DB-Regio soll Zuschlag für Ost-West-Achse erhalten

Durchgehendes Streckennetz

Nach Abschluss der Auswertung der Angebote für das Netz Breisgau Ost-West soll DB Regio den Zuschlag für den Netzbetrieb erhalten. Ab Dez. 2019 gibt es dann umsteigefreie Verbindungen von Breisach und Endingen nach Seebrugg und Villingen. Dazu muss die Elektrifizierung der Strecken erfolgen.

Von Dezember 2019 an fahren die Nahverkehrszüge im Netz Breisgau-Ost-West (Vergabenetz 9a) an Werktagen umsteigefrei durch. Mit der Neuvergabe an die Deutsche Bahn konnten wir einen um drei Euro günstigeren Preis pro Zugkilometer erreichen. Statt 11,69 Euro pro Zugkilometer zahlt das Land künftig rund acht Euro pro Zugkilometer. Das trotz neuer Fahrzeuge und trotz des anspruchsvollen Betriebsprogramms auf einer eingleisigen Infrastruktur mit Steilstrecke. Neben dem durchgehenden Halbstundentakt zwischen Breisach, Endingen und Neustadt profitieren die Fahrgäste von zahlreichen weiteren Verbesserungen wie mehr Sitzplätze, größere Mehrzweckbereiche beispielsweise für Fahrräder und Skiausrüstungen, Klimaanlagen oder WLAN in den Fahrzeugen, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. Die Auswertung der Angebote für das Vergabenetz Breisgau Ost-West ist durch das Land abgeschlossen. Den Zuschlag für den Betrieb soll ab Dezember 2019 für 12,5 Jahre und für rund 2,9 Millionen Zugkilometer pro Jahr DB Regio – der günstigste Bieter – erhalten. Die unterlegenen Bieter können gegen diese Entscheidung binnen zehn Tagen ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen.

DB Regio wird neue drei- und vierteilige Elektrotriebwagen der Fa. Alstom, Coradia Continental einsetzen. Die Züge verkehren künftig im neuen Landesdesign. Die Züge können mit einer Schienenkopf-Konditionierungsanlage nachgerüstet werden. Diese bietet eine Möglichkeit zur Reduzierung der Lärmemissionen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Das Land wird gemeinsam mit der Region prüfen, ob diese zusätzliche Investition sinnvoll und umsetzbar ist.

Die erfolgreiche Betriebsaufnahme im Dezember 2019 hängt von einer rechtzeitigen Fertigstellung der Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Projektes Breisgau S-Bahn 2020 in der 1. Stufe 2018 ab. Hierzu zählt insbesondere die Elektrifizierung der Strecken Breisach – Freiburg, Endingen – Gottenheim und Neustadt – Donaueschingen. Der Zeitplan für die einzelnen Projekte sieht eine Fertigstellung bis spät. Juni 2019 vor. Die wesentlichen Baumaßnahmen sind in den Jahren 2017 und 2018 vorgesehen. Die Infrastrukturbetreiber DB Netz AG, DB Station und Service AG und die SWEG arbeiten auf eine rechtzeitige Fertigstellung hin.

An der Finanzierung des Verkehrsangebotes ist nicht nur das Land, sondern auch der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) beteiligt. So finanziert der ZRF den Halbstundentakt zwischen Gottenheim und Endingen zu den Nebenverkehrszeiten. Die für das Verkehrsangebot nötigen Infrastrukturmaßnahmen von mehr als 300 Millionen Euro werden vom Bund, vom ZRF, vom Land und vom Schwarzwald-Baar-Kreis finanziert. Ich setze darauf, dass die erheblichen Angebotsausweitungen zu deutlich mehr Fahrgästen führen und dadurch der Marktanteil des Öffentlichen Verkehrs im Breisgau weiter steigen wird, so Minister Hermann.

Um die Betriebsaufnahmen im Freiburger Raum zu entzerren, wird das Land die Betriebsaufnahme des Netzes 4 (Rheintal), in dem die RE- und RB-Leistungen Offenburg-Basel enthalten sind, um ein halbes Jahr auf Juni 2020 verschieben. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber Bieter und Hersteller haben uns signalisiert, dass sie mehr Vorlaufzeit für die Produktion der Fahrzeuge brauchen, so Hermann. Die bisherigen Ausschreibungen einschließlich der jetzt erfolgten Vergabe des Netzes 9a haben gezeigt, dass wir nur dann wirtschaftliche Ergebnisse erzielen, wenn wir ein Ohr am Markt haben. Zudem werde durch die Verschiebung vermieden, dass zum Dezember 2019 in der Region Freiburg drei Ausschreibungsnetze gleichzeitig in Betrieb gehen. Das noch in der Ausschreibung befindliche Netz 9b (Freiburger Y) soll weiterhin wie geplant im Dezember 2019 starten.

Streckenabschnitte, die mit dem neuen Fahrplankonzept umsteigefrei verbunden werden:
- Freiburg – Gottenheim – Breisach (wird elektrifiziert)
- Gottenheim – Bahlingen – Endingen (wird elektrifiziert)
- Freiburg – Kirchzarten – Hinterzarten – Titisee – Neustadt
- Neustadt – Donaueschingen – Villingen (wird elektrifiziert zw. Neustadt – Donaueschingen)
- Titisee – Seebrugg

Das vom Land vorgesehene Verkehrsprogramm: Werktags (montags bis samstags):
Halbstündliche Bedienung zwischen Breisach bzw. Endingen und Neustadt (Schwarzwald), durchgehende Züge von Breisach über Gottenheim, Freiburg, Titisee nach Seebrugg; Endingen über Gottenheim, Freiburg, Titisee nach Villingen.
An Sonn- und Feiertagen gibt es zwischen Breisach, Endingen und Freiburg in der Zeit von etwa 9 bis 18 Uhr die Besonderheit, dass das Angebot aus Gründen des Fahrzeugumlaufes über einen anderen Verkehrsvertrag erbracht wird.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg Pressemitteilung

28.04.2015: Ausbau der Kaiserstuhlbahn (Abschnitt Ost)

Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Kaiserstuhlbahn eingeleitet. Das Verfahren beginnt zunächst mir der Anhörung für den ersten Teil des Ausbaus der Kaiserstuhlbahn. Die Unterlagen für den Planfeststellungsabschnitt Ost werden ab dem 6. Mai 2015in den betroffenen Gemeinden Bahlingen, Teningen-Nimburg, Eichstetten, Bötzingen, Gottenheim einen Monat lang zur Einsicht ausliegen, hieß es aus Freiburg.

Mit dem Ausbau der Kaiserstuhlbahn wird das Mobilitätskonzept des Landes konsequent vorangetrieben, freut sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer über die anstehende Verbesserung der Nahverkehrsanbindung der Kaiserstuhlgemeinden.

Im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes Breisgau-S-Bahn 2020 soll die Eisenbahninfrastruktur der Kaiserstuhlbahn in einem Gesamtprojekt ausgebaut werden. Mit dem sog. Abschnitt Ost hat die SWEG die Planfeststellung des ersten von drei Abschnitten beim für die Planfeststellung zuständigen RP beantragt.

In diesem ersten Schritt sind Oberleitungen zur Elektrifizierung der Strecke geplant. Der Bahnhof Nimburg (Baden) soll zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden. Darüber hinaus soll die Leit- und Sicherungstechnik erweitert, die Bahnsteiglängen auf 105 Meter vereinheitlicht und die Bahnsteiglänge für Züge bis zu einer Länge von 112 Meter angepasst werden.

Daneben sind auch Änderungen im Wirtschaftswegenetz sowie Änderungen an Haltepunkten und Bahnhöfen vorgesehen.

Quelle: Regierungspräsidium Freiburg

Hintergrund: Für die Errichtung einer Oberleitung ist im Regelfall zwischen der Schienenoberkante und der Unterkante einer kreuzenden Brücke eine Durchfahrtshöhe von 5,70m erforderlich. Im Bereich der Gemeinde Gottenheim liegen zwei im Zuge des Straßenbauprojektes B31 West errichtete Brücken der B31 und L115. Diese Brücken weisen eine zu geringe Durchfahrtshöhe auf. Auch eine besonders platzsparende Form der Oberleitung, etwa eine Stromschiene, findet keinen Platz. Somit muss das Gleis unter den beiden Brücken um 70 – 80 cm abgesenkt werden.

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Ausbau Kaiserstuhlbahn Absenkung Gleise 01 Absenkung Gleise 02 Absenkung Gleise 03 Bestehendes Gleis 2014
Bilder: © SWEG bzw. K.Hartenbach (letztes)


15.04.2015: Konzeptvorstellung Breisgau-S-Bahn 2020

Ausbaustufe 2018-neu

In der Ausbaustufe 2018-neu werden durch den gezielten Ausbau der Schienenstrecken viele Verbesserungen für die Nutzer erreicht. Auf nahezu allen Abschnitten sind die Züge künftig häufiger unterwegs, vor allem in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags sowie am Wochenende. Auch sollen alle Strecken elektrisch betrieben werden. Um dies zu ermöglichen, ist der Neubau von Oberleitungen an den jeweiligen Strecken notwendig. Die Elektrifizierung ist Voraussetzung, um die Kapazitäten nachhaltig erhöhen zu können. Die elektrisch angetriebenen Eisenbahnfahrzeuge, die künftig in der Region verkehren sollen, sind in vielen Fällen länger als die heute eingesetzten Fahrzeuge und bieten dadurch deutlich mehr Kapazitäten.Auch aus ökologischer Sicht bietet der elektrische Betrieb Vorteile und es können die Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden. Ein sehr wichtiger Aspekt ist zudem die Durchbindung von Zügen auf vorhandenen Strecken. So sollen zum Beispiel die Züge aus dem Höllental bis nach Breisach durchgehend verkehren. Ein Umstieg am Freiburger Hauptbahnhof entfällt somit zukünftig. Außerdem werden die Züge in Gottenheim und Titisee gekuppelt und geflügelt.

Quelle: REGIO-VERBUND GmbH

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Alle Bilder: © Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg


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